Fragen zum Geldwäschegesetz in der IHK Prüfung

Hier erfährst du, was du über das Geldwäschegesetz wissen solltest, um auf deine IHK Prüfung gut vorbereitet zu sein.

Geldwäschegesetz Prüfungsfragen

Das Geldwäschegesetz verpflichtet Banken, Versicherungen, Makler und Unternehmen dazu, an der Geldwäscheprävention mitzuwirken, denn Unternehmen – sowohl des als auch außerhalb des Finanzsektors – werden missbraucht, um Geld zu waschen. Diese nachfolgenden Fragen und Antworten sollen das IHK Grundwissen zum Thema Geldwäschegesetz vermitteln.

Was ist Geldwäsche?

Mit “Geldwäsche” ist das Einschleusen illegal erwirtschafteten Vermögens in den legalen Wirtschaftskreislauf gemeint.

Organisierte Kriminalität verdient ihr Geld hauptsächlich durch Drogenhandel, Prostitution, illegales Glücksspiel, Waffenhandel und Korruption. Diese Gelder werden durch die Straftat der Geldwäsche “rein gewaschen”. Sie werden also beispielsweise durch verschiedene Konten und Firmen geschleust. Am Ende ist nicht mehr zu erkennen, woher die Gelder gekommen sind und wem sie eigentlich gehör(t)en.

Was regelt das Geldwäschegesetz?

Das Geldwäschegesetz ist präventiv ausgerichtet. Es verpflichtet bestimmte Personenkreise, wie zum Beispiel Finanzdienstleister, zu besonderer Sorgfalt und Aufsicht. Dadurch sollen Verdachtsfälle der Geldwäsche möglichst frühzeitig erkannt werden. Ein wichtiger Ansatz bei der Geldwäschebekämpfung ist beispielsweise das Verhindern anonymer wirtschaftlicher Transaktionen.

Welche Sorgfaltspflichten sind nach dem Geldwäschegesetz zu erfüllen?

Die betreffenden Unternehmen und Institutionen sind in bestimmten Fällen verpflichtet, für Transparenz ihrer Geschäftsbeziehungen zu sorgen. Dazu zählen insbesondere die Identifizierung des Kunden und ggf. des wirtschaftlichen Berechtigten, sowie eine erhöhte Vorsicht, wenn Zweifel an der Legalität eines angetragenen Geschäftes oder der handelnden Personen und ihrer Vermögenswerte bestehen.

Was ist das Transparenzregister?

Das Transparenzregister ist eine Schutzmaßnahme, die verhindern soll, dass Eigentümer von Unternehmen verschleiert werden können, in dem Strohmänner eingesetzt werden. Unternehmen sind verpflichtet, dem Transparenzregister Angaben zu ihren wirtschaftlich Berechtigten zu melden. Durch die Novellierung des Geldwäschegesetzes zum 01.01.2020 wird der Öffentlichkeit die Möglichkeit gewährt, Einsicht in das Transparenzregister zu erhalten.

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