Yachtschein: So erhältst du den Bootsführerschein

Hegst du den Traum, die Weltmeere mit einer Yacht zu bereisen? Um motorisierte Boote zu steuern, benötigst du den Sportküstenschifferschein, der oftmals auch nur Yachtschein bezeichnet wird. Dieser sollte jedoch nicht mit dem Bootsschein ADAC beziehungsweise Segelschein ADAC verwechselt werden. Im folgenden Text erfährst du, wie du den Bootsführerschein erhältst und worin der Unterschied zum Bootsschein besteht.

Yachtschein: Diese Voraussetzungen musst du mitbringen

Wenn vom Bootsführerschein die Rede ist, dann ist damit eigentlich der Sportküstenschifferschein gemeint. Dieser wird auch benötigt, wenn du eine Yacht steuern möchtest. Um den Sportküstenschifferschein jedoch machen zu können, wird der Besitz des Sportbootführerscheins See vorausgesetzt. Wenn du also Einsteiger bist, solltest du zunächst den Bootsführerschein See machen, bevor du mit dem Sportküstenschifferschein starten kannst.

Wichtig
Um den Sportküstenschifferschein zu machen, musst du den Nachweis erbringen, dass du über die Erfahrung von 300 Seemeilen auf Yachten verfügst. Für die optimale Vorbereitung auf den Yachtschein empfehlen wir unseren Online-Kurs!

Sportbootführerschein See für die Fahrten mit Sportbooten

Der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen wird zum Führen von Sportbooten mit einer Leistung von über 11,03 kW auf den Seeschifffahrtstraßen benötigt. Die Rumpflänge spielt hierbei keine Rolle. Um den Sportbootführerschein See machen zu können, musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Zudem muss ein ärztliches Zeugnis über die Tauglichkeit in Bezug auf die Seh- und Hörfähigkeit sowie den allgemeinen Gesundheitszustand vorliegen.
Die Ausbildung beinhaltet einen theoretischen sowie praktischen Teil, in dem du alle notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zur Steuerung eines Bootes erlangst. Am Ende der Ausbildung folgt eine theoretische und eine praktische Prüfung.

Gut zu wissen
Der Sportbootführerschein Binnen wird nicht für den Sportbootführerschein See vorausgesetzt.

Sportküstenschifferschein für das Steuern von Yachten

Der Sportküstenschifferschein ist zwar amtlich nicht vorgeschrieben, um Yachten zu führen, doch wird dieser als Erfahrungsnachweis für das Chartern einer Yacht vorausgesetzt. Der Yachtschein kann entweder unter Segel und Motor absolviert werden oder auch nur unter Motor. Wie auch beim Sportbootführerschein See beträgt das Mindestalter beim Sportküstenschifferschein 16 Jahre. Des Weiteren solltest du bereits im Besitz des Sportbootführerscheins See sein und für die Zulassung zur praktischen Prüfung über die Erfahrung von 300 Seemeilen auf Yachten verfügen. In der Regel können die Seemeilen auch während der Ausbildung gesammelt werden. Am Ende der Ausbildung absolvierst du eine theoretische und eine praktische Prüfung und erhältst beim Bestehen den Yachtschein.

Bootsschein ADAC: Das Kennzeichen für Sportboote

Häufig wird der Bootsführerschein mit dem Bootsschein ADAC verwechselt. Beim Bootsschein ADAC handelt es sich jedoch um keine Lizenz zum Führen von Booten, sondern um ein offizielles Dokument für Sportboote, mit dem die Kennzeichnungspflicht gemäß der „Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen (KIFzKV-BinSch)“ nachgekommen wird.

Fazit: Erlebe die Freiheit der Weltmeere mit dem Yachtschein

Wenn du mit deiner Yacht in den Sonnenuntergang fahren möchtest, dann benötigst du sowohl den Sportbootführerschein See als auch den Sportküstenschifferschein.


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