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Lebenslauf auf Englisch schreiben: Alle Infos, Tipps & Tricks

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Inhaltsverzeichnis

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Heutzutage ist es vollkommen normal, zum Beispiel nach der Schule erst einmal einen „Tapetenwechsel“ zu vollziehen und sich beispielsweise für ein Auslandsjahr zu interessieren. Zusätzlich dazu kann es natürlich auch im weiteren Verlauf der beruflichen Karriere immer vorkommen, dass möglicherweise ein Wechsel ins Ausland bevorzugt wird. Das wiederum ist oftmals mit Schritten und Vorbereitungen verbunden, die dem Bewerbungsprozess in Deutschland zumindest ähnlich sind. Doch wie genau sollte ich zum Beispiel einen Lebenslauf auf Englisch schreiben? Und gibt es Unterschiede zwischen einem Lebenslauf (CV) und einem Resumé? Genau mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Folgenden, gleichzeitig zeigen wir dir aber noch weitere Tipps und Tricks rund um deinen englischen Lebenslauf.

Bewerbung auf Englisch: Wann ist das notwendig?

Wer sich in Deutschland zum Beispiel für eine Ausbildung oder ein duales Studium interessiert, kann seine Bewerbungsunterlagen natürlich auf Deutsch beim jeweiligen Unternehmen einreichen. Schon das ist nicht unbedingt einfach und es müssen rund um den Lebenslauf oder das Anschreiben zahlreiche unterschiedliche Aspekte beachtet werden. Im Englischen sieht dies natürlich ähnlich aus, auch wenn der Lebenslauf auf keinen Fall einfach so übersetzt werden sollte. Die Dokumente unterscheiden sich in ihrer Art deutlich und so kommt es unweigerlich zu Fehlern, wenn von einem deutschen Lebenslauf als Ausgangspunkt ausgegangen wird. Aus diesem Grund wollen wir uns im ersten Schritt erst einmal ansehen, worin die Unterschiede zwischen einem Curriculum Vitae und einem sogenannten Resumé liegen. Generell lässt sich sagen, dass ein Lebenslauf und eine Bewerbung auf Englisch zum Beispiel für Schüler bzw. Arbeitssuchende oder Studenten relevant ist. Studenten bewerben sich so möglicherweise für ein Auslandssemester – oder einen ergänzenden Job zum Studium. Schüler zum Beispiel für eine Ausbildung oder berufliche Optionen für Work and Travel.

Achtung
Teilnehmen musst du im Zusammenhang mit der Bewerbung oftmals an einem Auswahlverfahren und einem Einstellungstest. Möchtest du dich auf diesen gut vorbereiten, solltest du unseren Online-Kurs als Unterstützung nutzen!

CV oder Resumé: Unterschiede zwischen beiden Formen

Im Zusammenhang mit einer Bewerbung im englischsprachigen Ausland tauchen in der Regel zwei unterschiedliche Bezeichnungen auf: Der CV und das Resumé. Letzteres kann teilweise aber auch als Personal Resumé bezeichnet werden. Rein vom Ansatz her betrachtet, ähneln sich die Dokumente natürlich auf eine gewisse Art und Weise. Dennoch gibt es aber einige horrende Unterschiede. So wird in einer Bewerbung in Großbritannien zum Beispiel ein CV verlangt, bei einer Bewerbung in den USA muss hingegen ein Resumé oder Personal Resumé vorgelegt werden. Wer das verwechselt, ist bereits in die erste große Stolperfalle getreten. Nachfolgend haben wir einmal aufgeführt, welche Eigenschaften die jeweiligen Dokumente charakterisieren.

Curriculum Vitae (CV)

  • Übersichtliche Aufstellung des beruflichen Werdegangs
  • Maximal 2-3 Seiten lang
  • Kein Pass-/Bewerbungsfoto
  • Kein Datum und keine Unterschrift
  • Keine Angaben zum Familienstand oder Geschlecht
  • Berufliche Referenzen, Abschlüsse und Zertifikate werden aufgeführt

Beim CV handelt es sich um ein vergleichsweise umfangreiches Dokument, welches bis zu drei Seiten umfassen kann – mehr sollten es allerdings nicht sein. Aufgeführt ist hier der komplette professionelle Werdegang, zu welchem somit sämtliche Positionen, Abschlüsse oder Zertifikate gehören. Unterschrieben wird das CV nicht, ebenso finden sich hier auch kein Datum, kein Bewerbungsfoto, keine Angaben zum Geschlecht und keine Angaben zum Familienstand.

Resumé

  • Auszug aus der beruflichen Laufbahn
  • Erfahrungen und Erfolge werden passend zur gewünschten Laufbahn aufgeführt
  • Maximal 1 Seite lang
  • Kein Pass-/Bewerbungsfoto
  • Eigene Stärken & Skills aufführen
  • Kein Datum und keine Unterschrift
  • Keine Angabe zum Alter oder Geschlecht

Im Vergleich zum CV ist das Resumé deutlich kompakter und bietet bereits auf den ersten Blick zahlreiche Informationen. Die Stationen und Erfolge aus der beruflichen Laufbahn werden hier nicht allesamt aufgeführt, sondern nur dann, wenn diese zum gewünschten Beruf passen. Gleichzeitig werden hierzu auch noch die weiteren Stärken und Skills aufgeführt. Genau wie bei einem CV, wird aber auch beim Resumé auf ein Passfoto oder persönliche Angaben zum Geschlecht verzichtet.

Achtung
Vor der Bewerbung solltest du dich noch einmal genau darüber informieren, welches Dokument von dir verlangt wird. Auch wenn in den USA noch immer das Resumé als am weitesten verbreitet bezeichnet werden kann, kann es durchaus vorkommen, dass ein Unternehmen stattdessen ein CV verlangt. Speziell bei akademischen Berufen ist dies in den letzten Jahren immer häufiger der Fall.

Lebenslauf auf Englisch schreiben: So geht es

Die gute Nachricht: Seinen Lebenslauf auf Englisch verfassen ist kein Hexenwerk. Zwar kann sich dies gerade am Anfang als sehr mühsamer Prozess entpuppen, dennoch wird mit ein bisschen Übung aber auch diese Angelegenheit einfacher. Also nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn vielleicht die erste Version deines Lebenslaufes noch nicht wirklich optimal aussieht. Generell gilt, dass du deinen Lebenslauf nicht unnötig „aufblähen“ solltest. Hier sind zwar alle deine beruflichen Leistungen und dein Werdegang aufzuführen, allerdings kannst du beispielsweise unwichtige Hobbies weglassen. Diese können wiederum dann erwähnt werden, wenn sich ein direkter Bezug zum gewünschten Beruf erkennen lässt. Möchtest du zum Beispiel in der Finanzabteilung eines Konzerns durchstarten, ist es also nicht verkehrt, eine mögliche Arbeit als Kassenwart im Sportverein zu erwähnen. Möchtest du dich im Lebenslauf auf Englisch vorstellen, sollte das also informativ, übersichtlich und gebündelt geschehen. Hilfreich ist es zudem, sich einmal die Unterschiede zwischen einem deutschen Lebenslauf und einem englischen CV anzusehen – und genau das haben wir im nächsten Schritt getan.

Deutscher Lebenslauf vs. CV:  Was sind die Unterschiede?

Wie schon erwähnt, kannst du deinen deutschen Lebenslauf nicht einfach übersetzen, um einen englischen CV zu erhalten. Stattdessen gibt es durchaus einige Unterschiede. So ist es bei einem englischen CV und einem amerikanischen Resumé unüblich, ein Bewerbungsfoto beizulegen. In Deutschland wiederum geschieht dies durchaus häufig. Der Grund hierfür ist, dass durch den Verzicht auf das Foto absolute Chancengleichheit gewährleistet werden kann und niemand aufgrund seines Aussehens bevorzugt oder benachteiligt wird. Gleichzeitig lässt sich in diesem Zusammenhang auch erwähnen, dass im CV keine Angaben zum Alter, zum Geschlecht, zum Familienstand oder der Religion zu finden sind. Auch dies soll dafür sorgen, dass keine Bevorzugung oder Benachteiligung stattfinden kann. Um die eigenen beruflichen Stationen zu unterstreichen, sollte auf jeden Fall auf die Angabe von aussagekräftigen Referenzen geachtet werden. Ebenso ist es wichtig, vollständige Angaben zum Referenzgeber zu machen, damit das jeweilige Unternehmen diesen kontaktieren kann. Ganz besonders wichtig: Der Lebenslauf und auch das Resumé werden weder in England noch in den USA oder Kanada unterschrieben. Ebenso wird kein Datum angegeben.

Richtig formulieren: Diese typischen Fehler solltest du vermeiden

Sich den CV auf Englisch schreiben lassen ist eigentlich nicht notwendig. Wer sich mit den Anforderungen und Vokabeln intensiv beschäftigt, kann dies stattdessen auch problemlos auf eigene Faust erledigen. Damit dir das Ganze ein bisschen einfacher gelingt, haben wir im Folgenden einmal ein paar typische Fehler aufgeführt, die im Zusammenhang mit der englischen Übersetzung immer wieder gemacht werden. Du solltest diese natürlich vermeiden, wenn du einen guten Lebenslauf auf Englisch schreiben möchtest.

1. Setzen von Satzzeichen

Das Setzen von Satzzeichen entspricht in der englischen Sprache nicht den Vorgaben der deutschen Rechtschreibung. Insbesondere das Komma sorgt hier immer wieder für Schwierigkeiten, da im Englischen häufiger auf dieses Satzzeichen verzichtet wird. Während in Deutschland vor einem „dass“ zum Beispiel ein Komma steht, wird dieses im Englischen vor dem „that“ nicht gesetzt.

2. Verwechseln von Wörtern

Erstaunlich häufig kommt es vor, dass Bewerber in ihrer Bewerbung gewisse Wörter verwechseln. Ein echter Klassiker zum Beispiel ist das Wort „apart“, welches sich mit den deutschen Wörtern „abseits“ oder „abgetrennt“ übersetzen lässt. Das englische „a part“ wiederum beschreibt einen Teil von einem Ganzen – also zum Beispiel: „I am a part of the soccer team.“

3. Bedeutung von since und for

Ebenfalls eine Stolperfalle sind die Wörter „since“ und „for“, welche sich im Deutschen beide mit dem Wort „seit“ übersetzen lassen. Allerdings gibt es einen gewaltigen Unterschied: Das Wort „since“ wird immer dann verwendet, wenn ein konkreter Zeitpunkt angesprochen wird. Das Wort „for“ wiederum bezieht sich auf einen gewissen Zeitrum.

4. With regards und in regard to

Ganz ähnliche Probleme haben deutsche Bewerber in ihren englischsprachigen Bewerbungsunterlagen oftmals dann, wenn die Worte „with regards“ oder „in regard to“ ins Spiel kommen. Die erste Variante beschreibt eine Grußformel, mit der zum Beispiel E-Mails beendet werden. Die Worte „in regard to“ wiederum beziehen sich auf etwas, wie zum Beispiel eine vorherige E-Mail, einen Bericht oder etwas ähnliches.

Tipp
Bevor du mit deinem Lebenslauf auf Englisch startest, solltest du dich noch einmal intensiv mit den möglichen Stolperfallen und Übersetzungsfehlern beschäftigen.

Lebenslauf auf Englisch: So sind CV und Resumé aufgebaut

Bevor es an das Gestalten bzw. Erstellen des eigenen Lebenslaufs geht, solltest du dich natürlich erst einmal mit dem Aufbau beschäftigen. In den USA wird im Resumé in der Regel sofort mit den persönlichen Angaben (Personal Details) oder dem beruflichen Werdegang gestartet. Vor allem deshalb, weil hier nur eine Seite in Anspruch genommen werden darf. Abgesehen davon sind beide Lebensläufe aber im Aufbau recht ähnlich und beinhalten die folgende Struktur:

  • Personal Details
  • (Personal Profile/Summary)
  • Objective
  • Work Experience
  • Education
  • Skills
  • Activities/Engagement
  • References

Personal Details

Die Personal Details sind schnell ausgefüllt, denn hierbei handelt es sich lediglich um den Namen, die Adresse, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer. Wichtig: Der Name steht in einer Zeile, die weiteren Kontaktdaten werden darunter aufgeführt.

Tipp
Denke daran, dass Umlaute in der englischen Sprache nicht verbreitet sind. Diese solltest du daher zum Beispiel im Namen immer ausschreiben.

Personal Profile/Summary

Diesen Punkt haben wir in der Auflistung in Klammern gesetzt, denn er ist nicht zwingend im Lebenslauf bzw. dem Resumé erforderlich. Hierbei handelt es sich um eine Passage, in der in maximal zwei bis drei Sätzen die eigene Persönlichkeit beschrieben wird.

Objective

In diesem Bereich legst du fest, welche Position du im jeweiligen Unternehmen einnehmen möchtest und warum dies der Fall ist. Eine gewisse Motivation sollte in diesem Bereich also zu erkennen sein.

Work Experience

Im Bereich der Work Experience gibst du in deiner Bewerbung an, wie dein beruflicher Werdegang bis hierhin aussah. Im US-amerikanischen Resumé werden allerdings nur die wichtigsten Positionen aufgeführt, wobei du auch mit der wichtigsten Stelle beginnen solltest. Im CV wiederum wird der komplette Werdegang aufgeführt – in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

Education

Hier wird im Lebenslauf die schulische Laufbahn aufgeführt, ebenfalls in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

Skills

Aufgeführt werden hier sämtliche Fähigkeiten und Skills, die für den angestrebten Beruf von Vorteil sein können – also zum Beispiel bestimmte Sprachkenntnisse oder Fähigkeiten im Umgang mit IT-Produkten. Aber Achtung: Hier neigen Bewerber dazu, schnell zu ausführlich zu werden und vermeintliche Skills aufzuführen, die nichts mit der gewünschten Position zu tun haben.

Activities/Engagement

Genau das Gleiche gilt für den Bereich der Activities, also der Hobbies oder ehrenamtlicher Beschäftigungen. Auch hier sollten nur die Punkte aufgeführt werden, die sich in einen Zusammenhang mit dem angestrebten Beruf setzen lassen.

References

Dieser Punkt wird oftmals unterschätzt, wenn Bewerber ihren Lebenslauf auf Englisch schreiben. Während in Deutschland die Angabe von Referenzen mehr oder weniger symbolisch ist, werden diese in den USA, Kanada oder Großbritannien durchaus überprüft. Du solltest also darauf achten, dass bei den Angaben zu den Referenzgebern alles korrekt ist. Ansonsten wird dir das garantiert nicht positiv ausgelegt.

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Fazit: Nicht übersetzen lassen, selber machen!

Ganz egal, ob für Schule, für Universität oder einfach für einen beruflichen Wechsel: Der Lebenslauf auf Englisch ist bei einer Bewerbung im englischsprachigen Ausland Pflicht. Dabei ist es auch ganz gleich, ob du dich als Karriereziel für Australien, die USA, Kanada oder Großbritannien entscheidest. Doch keine Angst: Du musst kein Geld in einen Übersetzer oder ähnliches investieren, sondern kannst deinen Lebenslauf auf Englisch ganz einfach selbst verfassen. Mit der richtigen Vorbereitung und dem Befassen mit der Struktur bzw. dem Inhalt dürfte dies für dich kein großes Problem sein. Achte dabei allerdings auf die typischen Fehler, die immer wieder von Bewerbern gemacht werden und dann dürfte es schon bald mit einem Bewerbungsgespräch bzw. einer Job-Einladung klappen.


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