Bundeswehr Einstellungstest – Infos zum Bundeswehr Drogentest

Bundeswehr Einstellungstest – Drogentest

Bei der Bundeswehr Karriere zu machen ist ein Traum, den sich Jahr für Jahr viele tausend junge Menschen in Deutschland erfüllen möchten. Doch auf dem Weg zum Wunschberuf liegen einige Hürden, die genommen werden müssen. Neben unterschiedlichen Eignungs- und Leistungstests müssen BewerberInnen auch einen ärztlich durchgeführten Gesundheitstest über sich ergehen lassen.

Hierbei wird neben der allgemeinen, gesundheitlichen Eignung der KandidatInnen auch überprüft, ob in der Vergangenheit illegale Drogen konsumiert wurden. Wir verraten, wie die ärztliche Untersuchung abläuft, welche Untersuchungen durchgeführt werden und was die Bundeswehr beim Drogentest herausfindest.

Bundeswehr Einstellungstest – die medizinische Untersuchung

Wer bei der Bundeswehr Karriere machen möchte, muss am Anfang die Musterung und das Bundeswehr Auswahlverfahren durchlaufen. Während Assessment-Center und Computertests das Wissen und die Persönlichkeit der Bewerber überprüfen, geht es bei der medizinischen Untersuchung um die gesundheitliche Tauglichkeit der BewerberInnen und Bewerber. Wer 2021 seinen Start bei der Truppe wagen möchte, wird daher früher oder später bei einem Arzt der Bundeswehr vorstellig werden. Den genauen Ablauf der ärztlichen Untersuchung beschreiben wir im folgenden Abschnitt.

Medizinische Untersuchung – Ablauf

Zunächst wird der gesundheitliche Gesamtzustand der KandidatInnen abgefragt und überprüft. Im persönlichen Gespräch werden Vorerkrankungen und gesundheitliche Einschränkungen besprochen. Auch Allergien, Sehschwächen oder Bewegungseinschränkungen werden vom Arzt abgefragt und mit den BewerberInnen besprochen.

Keine Sorge: Die medizinische Untersuchung dient nicht dazu, Bewerber „auszusieben“ – die unterschiedlichen Aufgaben innerhalb der Bundeswehr erfordern jedoch unterschiedliche körperliche Voraussetzungen. Ein offener und ehrlicher Umgang mit dem medizinischen Personal sollte daher im eigenen Interesse liegen und selbstverständlich sein.

Nach dem Gespräch wird mit der eigentlichen körperlichen Untersuchung begonnen: Wiegen des Körpergewichts und Messen der Größe, Überprüfung der Statur und Haltung, Blutdruckmessung, EKG, Hör- und Sehtests erwarten die angehenden Soldatinnen und Soldaten. Durch die umfangreiche Untersuchung vergewissert sich die Bundeswehr, ob die KandidatInnen den besonderen Belastungen im Rahmen des täglichen Dienstes in der Truppe körperlich und gesundheitlich gewachsen sind.

Zur medizinischen Untersuchung gehört neben den allgemeinen Tests und medizinischen Diagnosen auch ein Urintest. Dieser wird, neben der Überprüfung des Gesundheitszustandes der BewerberInnen und Bewerber auch für das Drogenscreening verwendet.

Wie läuft der Drogentest bei der Bundeswehr 2021?

Das Drogenscreening ist ein fester Bestandteil der medizinischen Untersuchung zur Einstellung bei der Bundeswehr. Die Truppe hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer hochprofessionellen Berufsarmee entwickelt, die SpezialistInnen in allen Bereichen des täglichen Dienstes beschäftigt. Spezialisten und Drogenkonsum? Das passt nicht zusammen!

Daher wird bei der Einstellung eine Urinprobe der BewerberInnen genommen und auf unterschiedliche, illegale Substanzen überprüft. Da sich die Abbauprodukte von Drogen mitunter sehr lange im Urin nachweisen lassen, wird auch gelegentlicher Drogenkonsum auffliegen.

Für Drogenkonsumenten gilt jedoch: Eine Karriere bei der Truppe ist nicht möglich! Wer seine berufliche Zukunft im militärischen Dienst sieht, sollte daher vom Konsum von illegalen Substanzen absehen.

Auf welche Drogen wird bei der Bundeswehr getestet?

Um ein verlässliches Ergebnis zu erhalten, setzt das Militär auf Urintests für das Drogenscreening. Beim Test über Haare oder Blut lässt sich zwar auch vieles Nachweisen, besonders Haare können jedoch ebenso schnell abgeschnitten werden…dieser Trick ist jedoch auch an den Ärzten nicht vorbei gegangen!

Die vor Ort abgegebene Urinprobe wird auf die gängigsten, illegalen Drogen getestet. Dazu gehören die Abbauprodukte von Marihuana (THC), Opiaten und synthetischen Drogen. Cannabiskonsum und der Missbrauch von Kokain und Co. fliegt daher schnell auf und führt zum Ausschluss der BewerberInnen vom Auswahlverfahren.

Um Cannabiskonsum und weitere illegale Drogen nachzuweisen, vertrauen die Militärärzte auf so genannte Schnelltests beim Drogenscreening. Wie oft jemand Drogen konsumiert spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Zeit, die nach der letzten Einnahme vergangen ist.

Wie testen die Ärzte den Drogenkonsum?

Schnelltests geben sehr schnell Auskunft über das Konsumverhalten der BewerberInnen. Die Abbauprodukte der Substanzen verbleiben über lange Zeiten im Urin nachweisbar. Die Tests sind sehr zuverlässig und erlauben schon nach wenigen Minuten eine Aussage darüber, ob die jeweilige Person Drogen konsumiert hat.

Besonders regelmäßiger Drogenkonsum lässt sich so sehr zuverlässig nachweisen. Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch zu falsch positiven Ergebnissen kommen. Hier schlägt der Test positiv aus, weil bestimmte Medikamente genommen wurden oder andere Stoffe den Test aktivieren.

Gut zu wissen
Wer einen positiven Drogentest vorweist, kann auf eine zweite Meinung eines zivilen Arztes bestehen. Sollten Medikamente oder andere Faktoren für das positive Ergebnis verantwortlich sein, können die BewerberInnen im Anschluss an den zweiten Test natürlich weiter am Auswahlverfahren teilnehmen. Wie oft diese Art der falsch-positiven Ergebnisse vorkommen, ist jedoch kaum zu beantworten – in der Regel sind die Tests sehr zuverlässig.

Ich habe einmal Cannabis konsumiert – bin ich jetzt untauglich?

Viele junge Menschen experimentieren mit weichen Drogen wie Marihuana und Cannabis. Bei den meisten wird jedoch keine Gewohnheit aus diesen Experimenten und die Faszination lässt bald nach. Doch was tun, wenn einmal Cannabis konsumiert wurde? Werden die Drogen nun zum Karrierehindernis?

Keine Sorge: Einmaliger Cannabiskonsum sorgt nicht dafür, dass der Bundeswehr Einstellungstest abgebrochen wird. Die Abbauprodukte von THC sind bei einmaligem Konsum nur wenige Tage im Urin nachweisbar.

Um auf Nummer sicher zu gehen sollten BewerberInnen also mindestens mehrere Wochen vor dem Bundeswehr Einstellungstest abstinent sein und es auch danach bleiben. Denn auch in der weiteren Laufbahn ist ein Drogentest natürlich möglich!

Drogentest bei der Musterung 2021 – Fazit

Ein Test auf illegale Substanzen gehört zum Bundeswehr Einstellungstest einfach dazu. Die unterschiedlichen Aufgaben bei einer militärischen Verwendung sind zu verantwortungsvoll, als das Drogenkonsum dort toleriert werden könnte.

Wer einmalig mit weichen Drogen experimentiert hat, wird beim Drogentest keine Probleme haben – nach wenigen Wochen sind die Abbauprodukte nicht mehr nachzuweisen. Und auch wenn der Test positiv ausfällt, ohne dass Drogen konsumiert wurden, geht die Welt nicht unter: Das Testergebnis kann jederzeit von einem zivilen Arzt widerlegt werden.

Der Bundeswehr Drogentest 2021 dient nicht dazu, Bewerber „auszusortieren“ und muss auch nicht mit Angst begegnet werden: Wer keine Drogen konsumiert, wird mit dem „Bestehen“ keinerlei Probleme haben!

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