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Resilienz Test ᐅ mit 7 Resilienzfaktoren widerstandsfähiger werden

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Inhaltsverzeichnis

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Mit der psychischen Resilienz ist unsere innere Widerstandsfähigkeit gemeint. Studien zufolge leiden resiliente Menschen viel seltener an Depressionen, Stress oder Burn-Out. Sie können Krisen, Rückschläge und Verluste viel besser wegstecken. Das ist Grund genug, weshalb sich Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber mit dem Thema Resilienz näher beschäftigen sollten. Schließlich entwickelt sich Burn-Out hierzulande zu einer echten Volkskrankheit. Veränderungen werden wir, im Zeitalter der Digitalisierung, immer häufiger und schneller ausgesetzt.

Die sieben Resilienzfaktoren

Was im deutschsprachigen Raum als die sieben Säulen der Resilienz bekannt ist, wurde mal von den US-amerikanischen Forschern als die 7 Resilienzfaktoren definiert und hat sich bis heute in der Soziologie und Psychologie gehalten. Die innere Widerstandsfähigkeit hängt somit stark von folgenden sieben persönlichen Kompetenzen jedes einzelnen von uns ab:

  • Zielorientierung (Schon am Anfang das Ende im Sinn haben)
  • Realistischer Optimismus (Eine positive Grundeinstellung)
  • Empathie / Kontaktfreude (Auf andere zugehen und sich in andere hineinversetzen zu können)
  • Impulskontrolle (Die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit, Impulse zu steuern)
  • Emotionssteuerung (Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu steuern)
  • Analysestärke (Die Fähigkeit, die eigenen Gedankengänge zu hinterfragen)
  • Selbstwirksamkeitserwartung (Das eigene Schicksal selbst in der Hand haben, proaktiv sein)

Weitere Faktoren

Neben persönlichen Kompetenzen sind allerdings für eine hohe Resilienzfähigkeit bestimmte persönliche Grundhaltungen, ein starkes soziales Umfeld und ein arbeitnehmerfreundliches Umfeld sehr wichtig. Kinder beispielsweise werden in der Entwicklung ihrer Resilienz stark von den Eltern und Geschwisterkindern beeinflusst. Auch im Erwachsenenalter sind soziale Kontakte für uns sehr wichtig, die uns in schwierigen Situationen Kraft geben. Das können Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Kollegen, aber auch Therapeuten oder Vorbilder sein.
Forscher sind sich außerdem einig, dass eine gesunde Ernährung und Bewegung in Form von Ausdauersport sich auf die Emotionssteuerung und somit indirekt auf die Resilienz auswirken.

Resilienz stärken und fördern

Im Kindesalter kann Resilienz besonders gut gestärkt werden. Je nach Phase kann Lob, Bestätigung oder einfach nur das Gewähren lassen sich positiv auf das Selbstvertrauen und somit auch auf die Resilienzfähigkeit auswirken.
Erwachsene stärken die eigene Resilienz, indem sie an ihren persönlichen Kompetenzen (z.B. Selbstbewusstsein, Kontaktfähigkeit, Problemlösefähigkeiten) und an einer proaktiven Grundhaltung arbeiten. Das soziale Umfeld, Ausdauersport, gesunde Ernährung und positive strukturelle Ressourcen helfen einem ebenfalls dabei resilienter zu werden.
In unserem Fragebogen oben können Sie sich selbst einmal hinterfragen und darüber nachdenken, was Ihnen persönlich für eine bessere Resilienz helfen könnte.

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