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Erfahrungsberichte über den Einstellungstest Bundeswehr

Wie läuft eigentlich der Einstellungstest Bundeswehr genau ab? Erfahre dies direkt aus erster Hand durch die Erfahrungsberichte von drei Bundeswehranwärtern.
Erfahrungsberichte Bundeswehr
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Inhaltsverzeichnis

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Wie läuft eigentlich der Einstellungstest Bundeswehr genau ab? Erfahre dies direkt aus erster Hand durch die Erfahrungsberichte von drei Bundeswehranwärtern.

Erfahrungsbericht #1: Einstellungstest in Mainz

Hallo, ich bin Jan.

Ich hatte meinen Einstellungstest im Assessment Center im August. Obwohl ich nicht angenommen wurde, plane ich es erneut zu versuchen. Meine Bewerbung begann online und schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf zur Terminabsprache. Normalerweise sind mehrere Termine nötig, doch ich brauchte nur zwei. Den ersten, um mich zu informieren und den zweiten, um meine Unterlagen einzureichen und einige formelle Dinge zu besprechen, wie z.B. meinen Wunschbereich.

Warten auf die Einladung

Nachdem ich meine Unterlagen eingereicht hatte, begann das Warten. Es dauerte zwei bis drei Wochen, bis ich Post von der Bundeswehr erhielt, die mich zum Assessment Center in Mainz einlud. Beigefügt waren informative Zettel, wie z.B. ein Ablaufplan, ein Packzettel, ein Zugfahrkartengutschein für die Anreise zur Kaserne und weitere Informationen, z.B. zum Umgang mit Medikamenten und Kontaktlinsen während des Assessments.

Anreise und erster Tag in der Kaserne

Die Anreise zur Kurmainz-Kaserne in Mainz fiel auf einen Sonntag und ich kam gegen 17 Uhr an am Eingang und musste meine Einladung und meinen Personalausweis vorzeigen. Sonntags war es ruhig und einige Mitbewerber trafen ein und bezogen ihre Betten. Es wurden Bettbezüge bereitgestellt und für Getränke war gesorgt, das Abendessen mussten wir jedoch selbst besorgen. Am Abend begrüßte uns der Herr des Hauses und klärte uns auf und und wir füllten einen
Fragebogen aus.

Der erste Tag

Der Tag im Assessment Center beginnt normalerweise um 5:30 Uhr. Wir starteten mit einem gemeinsamen Frühstück gefolgt von der Fahrt zum Assessment Center in Wiesbaden. Dort erhielten wir Laufzettel mit den Tagesabläufen. Der erste Teil bestand aus medizinischen Tests, wie z.B einen Drogentest, Größen und Gewichtsmessung, einem Hörtest und einem Sehtest. Beim Seetest sollte man ehrlich sein, selbst wenn das Bild etwas verschwommen erscheint. Danach folgten körperliche Untersuchungen und Gespräche über Gesundheit und psychische Verfassung

CAT-Test

Anschließend kam der CAT-Test, der Wissen und ethische Ansichten abfragte. Er war einfacher als der Online Test der Bundeswehr.

Basis-Fitness-Test

Nach dem CAT-Test und dem Mittagessen stand der Basis-Fitness-Test an. Er bestand aus einem 11 x 10 m Lauf und dem Klimmhang. Es war wichtig, sich nicht zu sehr anzustrengen, um keine Probleme beim Basis-Fitness-Test zu bekommen. Der Tag endete mit dem 3 km Fahrrad-Ergometer-Test, bei dem man eine bestimmte Strecke in einer vorgegebenen Zeit zurücklegen musste.

Abschluss des Assessments

Nach etwas Freizeit und dem Abendessen folgte der letzte Tag. Wir mussten unsere Betten abziehen und die Schränke räumen. Es gab ein letztes Frühstück und dann fuhren wir zum Assessment Center für das psychologische Gespräch.

Psychologische Gespräch

In diesem Gespräch wurden Lebenslauf, familiäre und finanzielle Situationen sowie die Bereitschaft eine Waffe zu tragen und möglicherweise in den Krieg zu gehen besprochen.

Nach dem Gespräch wurde die Entscheidung mitgeteilt. Bei Ablehnung erhält man eine Begründung, bei Annahme folgt ein Einstellungsgespräch, in dem man seine Stelle basierend auf dem Wunsch auswählen kann.

Erfahrungsbericht #2: Einstellungstest in Düsseldorf

Guten Tag zusammen, ich bin 26 Jahre alt, arbeite als Erzieher im Kindergarten und habe mich kürzlich bei der Bundeswehr beworben. Mein Einstellungstest fand am 16.11.2023 im Karrierecenter in Düsseldorf statt.

Hier teile ich wie der Tag ablief und wie ich mich vorbereitet habe.

Einstellungstest am 16.11.2023

5 Uhr. Die Nacht war unruhig und schlaflos. Nach einer kalten Dusche zum Wachwerden sammelte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg zur Sammelstelle.

Begrüßung 6:15 Uhr

Im Karrierecenter wurden wir von einem Obergefreiten begrüßt und in einen Raum im ersten OG geführt. Ein Offizier erklärte uns den Tagesablauf und gab uns einen Fragebogen mit persönlichen Fragen. Tipp: seid immer ehrlich, egal, ob beim Fragebogen oder im Gespräch.

Ärztliche Untersuchung 7:30 Uhr

Wir wurden in Gruppen aufgeteilt. Während eine Gruppe den CAT-Test absolvierte, ging es für die anderen zur ärztlichen Untersuchung. Die Untersuchung verlief entspannt, trotz der Feststellung von Proteinen im Urin, was auf meine kürzliche Erkältung zurückzuführen war.

CAT-Test 9:30 Uhr

Der CAT-Test war herausfordernd. Ich hatte mich mit dem Paket von Plakos vorbereitet. Der Test umfasste verschiedene Bereiche wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Matrizen und Wortanalogien.

Sporttest 11:30 Uhr

Obwohl ich wegen einer Erkältung geschwächt war, absolvierte ich den Sporttest erfolgreich. Die Übungen umfassten einen Pendellauf, Klimmhang und den Fahrrad-Ergometer-Test. Tipp: Übt die Stationen zu Hause.

Das große Warten 13:15 Uhr

Es folgte das Warten auf das Prüfgespräch, quasi ein Bewerbungsgespräch mit einem Offizier und einer Psychologin bzw. einem Psychologen.

Das Prüfgespräch 16:15 Uhr

Nach 3 Stunden Wartezeit hatte ich mein Gespräch. Trotz der langen Wartezeit verlief es gut. Tipp: lasst euch nicht von der Mimik der Gegenüber beirren.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich für die Feldwebellaufbahn geeignet, aber für Feldjäger weniger aussichtsreich bin.

Einplaner 17:15 Uhr

Als Letzter des Tages sprach ich mit dem Einplaner, einem ehemaligen Offizier. wir diskutierten über alternative Möglichkeiten, da bei den Feldjägern keine Stelle frei war.

Fazit und Ausblick

Ich beginne am 1.4.2024 meine Grundausbildung in Heide und werde anschließend eine Ausbildung zum Systeminformatiker machen. Ziel ist es, Informations- und Telekommunikationstechnik Feldwebel zu werden.

Ich hoffe, dieser Einblick war hilfreich. Viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft

Erfahrungsbericht #3: Einstellungstest Laufbahnwechsel in Köln

Aufgrund einiger Besonderheiten möchte ich insbesondere für andere Soldaten, aber auch Zivilisten den Weg und das Verfahren bei zuvor zivil abgeschlossenem Studium berichten. Ich bin aktiver Soldat, sodass hier manche Dinge dazu kamen und andere wegfielen.

Mit einem abgeschlossenen Studium gibt es die Möglichkeit, direkt zum Einstellungsdatum, also Tag 1 Grundausbildung, Oberfähnrich zu werden. Ein Jahr später ist man Leutnant. Man verdient dann mehr und ist schneller im Job als die Kameraden, die studieren gehen. Man kriegt mehr Beurteilungen und kann schneller Berufssoldat werden.

Bis Ende März musste der Antrag formlos beim Chef vorliegen. Bei ein paar Tagen Unterschied kann das AC um leichtes „Anpassen” des Datums bitten- man würde einfach Februar drauf schreiben und das Deckblatt noch mal abschicken… die sind dort wirklich Pro-Bewerber und brauchen jede Bewerbung!

Es wird durch die Dienststelle eine Schnellbewerbung erstellt, bei der man 30 Tage Zeit hat, eine Checkliste gemäß GAIP abzuarbeiten. Hierbei ist die Herausforderung, dass der Chef und der Arzt einen für geeignet erklären. Über beide Ergebnisse wird im Bewerbungsgespräch in Köln gesprochen.

In meinem Falle hat der Chef mich nicht für geeignet befunden, der Arzt hat mir jedoch bescheinigt, dass ich körperlich für alles in der Bundeswehr infrage komme- das geht leichter und schneller wenn man beispielsweise einen aktuellen 90-5 Einsatz, Fallschirm, LKW oder vergleichbar hat. Wenn man bei sich zuhause gut gemustert wurde, muss man in Köln nicht mehr gemustert werden- das ist ein wahnsinniger Vorteil, zeitlich und sollte einem der Zufall einen schlechten Tag bescheren! Man muss sich keine Gedanken über Blutwerte, Tattoos, Schwangerschaft oder Piercings machen.

Ende Mai kam dann ein Anruf, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Studienabschluss zu schlecht ist, um 2023 Oberfähnrich zu werden. Ich könnte aber für ein Bundeswehrstudium betrachtet werden oder 2024 Oberfähnrich werden. Ich habe mich entschieden, 2024 Oberfähnrich zu werden. Also wurde ich Ende Juni für Mitte August eingeladen.

Egal, was auf der Einladung steht (es gibt verschiedene Vorlagen, teilweise unterscheiden sie sich und sind dementsprechend teilweise falsch):

  • Soldaten reisen im Dienstanzug mit Jacke und langem Hemd an und tragen diese durchgängig. Kurzes Hemd kann eingepackt werden, wird evtl. befohlen. An Regenschutz denken und eine Möglichkeit, Dokumente und Trinken zu transportieren (Sauberer Stoffbeutel, Aktentasche etc. NICHT: Kampfrucksack)
  • Der BFT muss abgelegt werden, die Punkte/ Note haben niemanden interessiert, das findet nach der Eignungsprüfung statt, so dass man nur bestehen muss. Ziviles Sportzeug mit separaten Hallenschuhen reicht.
  • Der BFT Teil 3 ist auf dem Fahrrad, bei 170W schafft man die 3km in 5min. Kann man überall für üben.
  • Die G-Akte bringt der Soldat am besten selbst mit, dann kann da nichts passieren.

Tag 1

Am Tag 1 sollte man vor 14:30 da sein, so kann man sich frisch machen und sich sortieren. Das Personal ist sehr freundlich und gehört nicht zum Prüfungsausschuss. Natürlich könnten sie sich über einen beschweren- aber wenn man sich menschlich verhält, zuhört und tut, was gesagt wird, ist alles gut. Die Stuben in Gebäude 29 liegen deutlich über dem Bundeswehr-Standard. Man bezieht seine Nummer und um z.B. 14:30 Uhr stellen sich die Betreuer vor.

In meinem Falle wurde man herum geführt, damit die Gebäude bekannt sind. Dann werden Daten ausgefüllt und abgeglichen. Jeder bekommt seinen Laufzettel, das ist ein Tagesplan.

Dann gibt es Vorträge zum Studium, zu Verwendungen und den Tests. Hier gilt: An Tag 2 erfährt man die Eignung zum Offizier, nicht unbedingt fürs gewünschte Studium. Fürs Studium sollte man die Semesterplanung und Inhalte kennen und begründen, wieso man bei der Bundeswehr studieren würde. Man benötigt einen Stift, um einen biografischen Bogen auszufüllen.

Auf diesem Bogen wird noch herumgeritten, also sollte man keinen Quatsch schreiben und sich grob erinnern, welche Vereine, Ehrenämter, Erfolge man so hatte. Hobbys, Medienkonsum, Nachrichtenkonsum, Auslands- und Militärverwendung… alles selbsterklärend, dass man sich dort als guter Soldat darstellt, aber bei der Wahrheit bleibt.

Zur Vorbereitung auf das AC sollte man aber 3-4 Wochen vorher ohnehin täglich Deutschlandfunk hören und Tagesschau gucken.

Um 17:30 gab es Abendessen, das ist für Soldaten kostenpflichtig. Man hat grundsätzlich den Dienstanzug in der Truppenküche an (und auch sonst überall) und nur einen Stift und seine grüne Karte dabei.

Keine Handys, Smartwatches und sonstige Dinge, das wird einem ständig gesagt, ist aber wichtig. Abends saßen wir noch bis 22 Uhr vorm Block und sind spontan zu McDonalds gefahren. Der Betreuungsoffizier ist bis 19 Uhr bei uns geblieben. Schlafen konnten wir alle nicht gut.

Tag 2

An Tag 2 haben wir um 05:45 gefrühstückt und um 06:10 saßen wir im CAT.
Zum Frühstück muss klar sein, dass man nicht früher hinkonnte. Also entweder man nimmt sich was mit und isst auf Stube oder man ist wirklich pünktlich und isst schnell.

Um 06:15 begann der CAT. Angehende Piloten hatten teilweise andere Fragen als andere. Ich hatte 40 Fragen zur Persönlichkeit, die jeder Bewerber hat (ist Deutschland mit zu vielen Ausländern bevölkert? Hat der Holocaust so stattgefunden wie behauptet wird? Wir haben zu viele Muslime im Land (ja/nein). Ich möchte mich umbringen (ja/nein).)

Ich empfehle, die Fragen genau zu lesen, damit man sich nicht versehentlich als Radikaler outet. Auch die Frage, dass man gerne weniger trinken würde, ist eine Falle. Ich habe hier absichtlich angekreuzt, dass ich Probleme mit meinen Lehrern hatte, weil man darüber gut reden kann (ich mochte Deutsch, aber Deutsch mich nicht. Der Lehrer und ich haben aneinander vorbei geredet, er mochte meine Aufsätze nicht).

Danach folgten Wortanalogien (Hund:Katze – Delfin:…), Matrizen (8 Figuren, die 9. fehlte) und Mathe (Flächen, Volumen, Brüche, Wurzeln, Grundrechenarten).

Hier sind noch keine Notizen erlaubt, jeder muss den Test machen, die Zeit ist 3 Minuten pro Frage. Ich hatte kein gutes Gefühl. Ganze Brüche mit negativem Vorzeichen empfand ich als schwieriger, als es der Testtrainer abverlangte.

Kann auch daran liegen, dass es bei mir schnell schwieriger wurde. So merkt man, dass man besser ist. Je mehr man richtig hat, desto schwerer werden die Fragen. Meine Nachbarin hatte schnell ganz andere Aufgaben.

Dann geht man als Truppenoffizier-Anwärter ins Gruppenverfahren.

Hier wurde zu dritt diskutiert, welche Abteilung die Geschäftsführerassistenz bilden soll. Die Argumente stehen auf einem Blatt, man kann aber auch eigene, realistische Ideen einbringen. Wir haben uns gegenseitig abgewechselt, ich habe das Wort geführt und öfter die Initiative ergriffen. Ich habe der Gruppe vorgeschlagen, dass jeder seine Argumente vorbringt und bei den beiden anderen jeweils nachgehakt. Dann habe ich meine Argumente vorgestellt und mich dann im Anschluss auf die Seite eines anderen geschlagen. So war die Entscheidung schnell getroffen. Ich habe jeden motiviert, noch mehr zu sagen. Meine Abteilung habe ich dabei früh aus dem Rennen genommen, weil sie nicht gepasst hat. Das wurde mir später vorgeworfen, dennoch hatte ich gute Punkte. In dem Verfahren wurden aus meiner 12 Personen Gruppe vorm Mittag bereits 2-3 nach Hause geschickt.

Anschließend müssen die Dreiergruppen eine Planungsaufgabe lösen. Ich habe angeboten, zu schreiben (wer hat die schönste und schnellste Schrift?). Wir mussten einen Firmenausflug zeitlich planen, wobei viele Termine nur zu bestimmten Zeiten stattfinden durften (Weinfest nur abends, Kanu nur morgens zwischen 9-10, Dauer 2h.)

Das führte schnell zur Verwirrung und Zielkonflikten. Wir waren okay, es hätte aber besser laufen können.

Danach hält man einen Vortrag vor seinen Aspiranten. Ich hatte den Auftrag, einen Firmenausflug zu gestalten. Dabei hatte ich die Wahl zwischen einer Stadt und einer Kanutour. Beide hatten Pro und Contra Argumente. Die musste ich erläutern und abwägen. Ich habe das gut gemacht, jedoch wohl einen Punkt vergessen. Insgesamt war ich leicht überdurchschnittlich in den Gruppenverfahren. Zur Vorbereitung sollte man zuhause üben, viel und frei zu sprechen, Blickkontakt zu halten und geistig flexibel bleiben, die Aufgaben sind total verschieden.

Ich hatte dann direkt das psychologische Gespräch. Ein Hauptmann hat mich 30 Minuten gefragt, wieso ich Soldat geworden bin, was ich vom kämpfen und töten denke, wieso mein Chef mich so beurteilt hat, wie ich mit Ängsten umgehe, was mich politisch-geschichtlich interessiert (Spannungsfeld Wehrmacht-NVA-Bundeswehr, Stichwort Traditionserlass-innere Führung sind super Grundlagen, um zu zeigen, dass man weiter im Kopf ist als ein normaler Soldat). Was die NATO ist, dass man für Demokratie kämpft und stirbt… auch eine gute Frage ist, wieso man Offizier werden will und nicht Feldwebel (bessere Einblicke, mehr Verantwortung, Spaß am erziehen und ausbilden) und wo der Unterschied zwischen beiden liegt.

Der zweite Hauptmann hat gefragt, wieso ich bestimmte Noten hatte, wieso ich hier und da nicht besser war (der Tag hat nur 24h), wie ich an Probleme heran gehe, wie ich mich strukturiere, wie ich damit umgehe, wenn ich nicht weiter komme, was ich machen würde, wenn ich gar nicht weiter weiß (zum Arzt gehen!), wie die Erfahrungen mit Alkohol und Drogen sind (am besten gar nicht, wenn nichts in den Akten steht!), wie ich interkulturelle Kontakte pflege (man ist mit Migranten befreundet, kennt Homosexuelle… klingt jedenfalls gut). Außerdem, wie man den Wertewandel des Militärs einschätzt. Beide 30min gingen schnell um. Nach 10 Minuten Warten bekam ich meine Eignung.

Wenn du studieren willst, hast du dann den Mathetest. Der entscheidet über deine Studieneignung. Wenn du bei der Bundeswehr studieren willst, musst du hier richtig reinhauen. Es werden Aufgaben gezeigt und du stimmst 1 von 4 Aussagen zu (die Ableitung könnte diesen Graph haben). Ich habe das nicht absolviert, da ich nicht studiere. Angehende Piloten teilweise auch nicht.

Hier war um 13 Uhr Schluss. Angehende Piloten wurden je nach Leistung nach Köln Wahn gefahren, um dort direkt weiter zu machen. Ansonsten hieß es entspannen- wir sind in Köln essen gegangen und waren um 22:30 im Bett. Hier waren wir noch 6 Leute, 2 dazu in Wahn, also 4 weggeschickt nach dem GSV oder dem Gespräch.

Tag 3

BFT um 07:00, wirklich nicht so schwer. Genug trinken, wenig essen, Gas geben. Feuert euch an!

Dann zum Einplaner: ich war fast zwei Stunden da, das geht auch in 10 Minuten. Lasst euch nicht unter Wert verkaufen, aber wartet auch nicht zu lange. Fragt nach eurem Punktewert. Meiner war in den oberen 10-30%, ich bekomme also innerhalb von 3 Monaten definitiv meine Angebote für meine Wünsche. Wenn ihr studieren wollt, macht euch Gedanken über Alternativen, wenn es mit dem Fach noch nicht klappt. Im Zweifel studiere ich lieber etwas Ähnliches, als die falsche Verwendung zu haben. Da würde ich nicht gerne morgens für aufstehen.

Ich wünsche euch viel Erfolg.

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