Empathie Test – ein kostenloser und beliebter Selbsttest

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Dieser Empathie Test ist eine Übersetzung von einem Persönlichkeitsmerkmal der Hogan Personality Inventory (HPI) aus der Open-Source Bibliothek des Oregon Research Institute. Die Zuverlässigkeit dieses Testverfahrens wurde auf einer Skala von 0 – 10 mit 7,9 bewertet. (Cronbachs Alpha 0,79)

Wie ist Empathie definiert?

Unter Empathie versteht man die Fähigkeit, Empfindungen, Gedanken, Emotionen anderer Menschen zu erkennen und zu verstehen. Sie wird oft auch als Einfühlungsvermögen bezeichnet. Dabei geht es nicht notwendigerweise um reine Akzeptanz. Empathie bedeutet nicht automatisch, dass man Ansichten anderer teilen oder akzeptieren muss. Empathie beschreibt eher die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Empathische Menschen können Emotionen und Gedanken Anderer erfassen und nachempfinden. Gutes Einfühlungsvermögen bedeutet, dass man Dinge auch aus der Sichtweise des anderen sieht und versteht, was sie antreibt. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Konfliktkompetenz, die dabei hilft, Streit und Probleme früh zu erkennen und zu vermeiden.

Wie muss man die Ergebnisse interpretieren? (Empathie-Skala)

Stufe 1: Der Benutzer kann sich nicht in andere Menschen hineinversetzen oder Emotionen und Gedanken Anderer erfassen. Er besitzt kein Empathievermögen. Anderen Menschen erscheint der Benutzer gefühllos und kalt.

Stufe 2: Der Benutzer kann sich schwer in andere Menschen hineinversetzen oder Emotionen und Gedanken Anderer erfassen. Er besitzt minimales Empathievermögen. Anderen Menschen erscheint der Benutzer gefühllos und kalt.

Stufe 3: Der Benutzer zeigt eine geringe bis mittelhohe Empathiefähigkeit. Er erkennt, was in anderen Menschen vorgeht, zeigt aber nicht immer emotionale Anteilnahme.

Stufe 4: Der Benutzer zeigt Interesse an anderen Menschen und Mitgefühl. Einwände anderer werden ernst genommen und emotionale Anteilnahme wird gezeigt.

Stufe 5: Der Benutzer fragt nach Meinungen Anderer und berücksichtigt Argumente sowie Ideen der Zuhörer. Er erkennt Einigungs- und Kompromisssignale. Er geht auf Einwände ein und nimmt diese ernst. Antworten werden nicht aufgeschoben und auch auf nonverbale Signale wird reagiert.

Stufe 6: Der Benutzer besitzt ein hohes Maß an Empathievermögen. Er berücksichtigt stets die Meinungen Anderer und bezieht Argumente sowie Ideen der Zuhörer in die eigenen Überlegungen ein. Er erkennt Einigungs- und Kompromisssignale. Er geht auf Einwände, Einstellungen und Gefühle Anderer ein und nimmt diese ernst. Auch nonverbale Signale werden erkannt und richtig gedeutet. Seine Reaktion fällt daher situationsgerecht aus.

Zuhören und kommunizieren

Ein wichtiger Bestandteil der Empathiefähigkeit ist das Zuhören. Um sich in die andere Persönlichkeit hineinversetzen zu können, ist es zunächst einmal wichtig, dass man ihr auch zuhört. Gerade das Zuhören ist dabei eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt. Allerdings reicht es nicht nur, dass man andere Menschen versteht und Mitgefühl entwickelt, man muss dieses auch zeigen. Die Empathiefähigkeit steht daher im engen Verhältnis mit kommunikativen Fähigkeiten. Wer nur Mitgefühl entwickelt, dieses aber seinem Gegenüber nicht zeigen kann, der verfügt über ein unzureichendes Einfühlungsvermögen. Es fehlt praktisch ein signifikanter Kompetenz-Teil, was für besonders im Beruf als problematisch erweisen kann. Von großer Bedeutung ist die Empathie beispielsweise bei Führungskräften in vielen Branchen. Darüber hinaus sollte sie auch bei Sozialarbeitern, Lehrern, Erziehern, Psychologen und Ärzten gut ausgeprägt sein.

Konfliktkompetenz ausbilden

Mitgefühl und Empathie ist besonders bei der Konfliktbewältigung von großer Bedeutung. Wer über eine Persönlichkeit mit guter Empathiefähigkeit verfügt, hat meist auch die Kompetenz um Konflikte besser zu bewältigen oder sogar zu vermeiden. Konfliktkompetenz ist besonders bei Führungskräften von besonderer Wichtigkeit. Würde die Empathie bei vielen Menschen fehlen, kann mangelndes Verständnis zu einem echten Problem werden. Konflikte neigen in solchen Fällen dazu, schnell zu eskalieren. Da Dinge immer nur von der eigenen Perspektive aus gesehen werden, fehlt die Kompetenz, um jemandem auch einmal einen Schritt entgegen zu kommen. Selbst kleine Probleme schaukeln sich ohne Einfühlungsvermögen und Mitgefühl dann schnell einmal hoch und sorgen für Streit. Aus diesem Grund spielt die Konfliktkompetenz bei Führungskräften so eine große Rolle. Hat man eine Persönlichkeit mit entsprechender Kompetenz, lässt sich leichter erkennen, wo die Probleme der Mitarbeiter liegen und man kann schon früh eingreifen. Im Idealfall weckt man selbst Mitgefühl und Verständnis und steigert so die Empathiefähigkeit der Mitarbeiter. Die Folge sind weniger Konflikte und ein harmonischeres Miteinander.

Selbstwahrnehmung von Bedeutung

Eine Persönlichkeit mit gutem Einfühlungsvermögen hat im Berufsleben oft bessere Chancen. Um unter anderem eine gute Konfliktkompetenz ausbilden zu können, ist es hilfreich, wenn man sich selbst kennt. Hierfür bieten sich ein Online-Test / Selbsttests an, mit diesen sich die eigene Persönlichkeit überprüfen lässt. Im Anschluss lässt sich oft deutlich besser bewerten, welche Kompetenz der Empathiefähigkeit schon gut ausgeprägt ist und an welchen Dingen man noch arbeiten sollte.

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Eine Antwort

  1. Vielen Dank für den interessanten Test, der einen guten Rückschluss zulässt, wie es mit der eigenen Empathie aussieht. Ja, Empathie bedeutet, die Gefühle jener Menschen zu erkennen und zu verstehen, mit denen wir es täglich zu tun haben. Nur so können wir angemessen darauf reagieren und handeln. Wer empathielos ist, hat oft wenig Einfühlungsvermögen für andere Menschen. In einer Beziehung kann das den Partner unter Umständen unglücklich machen. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe dafür, warum jemand empathielos ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es trainieren kann, eine andere Person besser zu verstehen. Dabei geht es doch darum, das zu spüren, was der andere fühlt.
    Jeder Mensch ist unterschiedlich, manche sind sehr sensibel und können sofort spüren, was in einem Gespräch in der Luft liegt. Andere sind da eher schwerfälliger und können sich nur sehr schwer, in andere Personen hineinzuversetzen. Wir haben uns schon oft Gedanken darübergemacht, was die Ursachen für diese Unterschiede sind.
    Wer Empathie hat, der hat Mitgefühl für eine andere Person und wird auch als emotional intelligent bezeichnet. Ich versuche immer darauf zu achten, was mir mein Herz sagt bei einer Begegnung mit anderen Menschen. Wir alle begegnen häufig fremde Personen und oft ist es hilfreich zu spüren, was der andere fühlt und denkt. Wer dafür ein Gespür entwickelt räumt gewisse Missverständnisse vor vornherein aus.
    Ich denke, wir alle besitzen die Fähigkeit der Empathie. Allerdings ist sie bei allen unterschiedlich stark vorhanden. Manche sind von Haus aus einfach begabter dafür und andere müssen sich das Wissen über die Empathie erst besser aneignen. Auf alle Fälle hilft Empathie dabei, Verständnis für eine andere Person zu entwickeln. Und das ist im Alltag sehr gut. Damit lassen sich viele Herausforderungen meistern und bewältigen.
    Wir haben gelesen, dass neue Forschungen darauf hinweisen, dass Empathie und Mitgefühl gerade auch mit sich selbst und natürlich mit anderen Menschen Schlüsselfaktoren sind, um geistig gesund zu bleiben und sich selbst emotional wohlzufühlen. Achtsamkeit und Mitgefühl fehlen bei Menschen ohne Empathie
    Wenn sie diese Fähigkeiten vernachlässigt haben, können sie sie kultivieren. Meist sind Menschen davon betroffen, die in erster Linie nur mit sich selbst beschäftigt sind. Ihnen fehlt oft der Blick hin zum Nächsten.

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