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Das IHK Fachgespräch | #3 Mündliche Prüfung

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Inhaltsverzeichnis

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Muss ich für das Fachgespräch noch mal alles lernen? Diese Frage stellst du dir wahrscheinlich wenn du gerade die schriftlichen Prüfung hinter dich gebracht hast und zum fallbezogenen Fachgespräch eingeladen wurdest. Wir können dich an dieser Stelle schon mal beruhigen. Es gibt bestimmte Fragetypen in der mündlichen Prüfung, auf die besonderen Wert gelegt wird.

Ein Fachgespräch ist nicht nur ein Gespräch sondern eine echte Prüfung. Hier zeigen Prüflinge, was sie gelernt haben. Anders als in der schriftlichen Prüfung geht es beim Fachgespräch mehr darum, den Prüfern zu zeigen, dass du das Gelernte auch in mündlicher Form rüberbringen kannst. Deshalb ist eine gute Vorbereitung und Übung wichtig.

Wie läuft das Fachgespräch in der IHK Prüfung genau ab?

Das Fachgespräch dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten. Es enthält je nach Prüfung auf deinem Berichtsheft eine Projektarbeit, eine Präsentation oder anderen Leistungsnachweisen aus der Ausbildung, bzw. Weiterbildung. Die Prüferinnen und Prüfer stellen dir Fragen zu diesen Themen, um zu sehen wie gut du dein Fachgebiet verstehst und ob du in der Lage bist, das Gelernte in mündlicher Form rüberzubringen.

Das Prüfungskomitee besteht meist aus drei Personen. Jetzt lass uns mit einigen Tipps beginnen, die dir bei deinem Fachgespräch helfen werden.

Tipp Nummer 1: Kenne dein Material

Das erste und wichtigste ist, dass du dein Lernmaterial, den Berichtsheft dann Projektarbeit und andere relevante Materialien gut kennst. Du solltest in der Lage sein, zwei Fragen zu jedem Teil davon zu beantworten. Anders als in der schriftlichen Prüfung kannst du keine vorformulierten Antworten erwarten und auch keine Aufgaben, bei denen du lange überlegen oder sogar etwas ausrechnen musst.

Stelle dich eher auf fachliche Fragen ein, bei denen du etwas aufziehen musst. Von Fall zu Fall kann zum Beispiel eine Aufgabe im Fachgespräch lauten: Nennen Sie uns bitte fünf wesentliche Bestandteile eines Ausbildungsvertrages.

Tipp Nummer 2: Führe Probeabläufe durch

Bitte einen Freund, Lehrer oder optimalerweise ein Ausbilder, dir Fragen zu stellen. Es geht nicht darum, die Antworten zu wissen, sondern darum, sie klar und überzeugend rüber zu bringen.

Tipp Nummer 3: Bleibe ruhig und professionell

Es ist natürlich, nervös zu sein, aber versuche ruhig und professionell zu bleiben. Denke daran: Alle im Raum sind auf deiner Seite und wollen, dass du erfolgreich bist.

Tipp Nummer 4: Sei ehrlich

Wenn du eine Frage nicht beantworten kannst, ist es besser ehrlich zu sein und das zuzugeben. Versuche nicht, etwas zu erfinden. Es ist völlig in Ordnung, um etwas mehr Zeit zu bitten, um über die Antwort nachzudenken. Überlege dir genau, was du in so einer Situation sagen könntest. Versuche allgemeine Informationen zum Thema in Erinnerung zu rufen.

Wenn du zum Beispiel nach den fünf wesentlichen Pflichten eines Auszubildenden gefragt wirst und dir nicht auf Anhieb fünf Pflichten einfallen könntest du zum Beispiel etwas allgemeiner auf die Frage antworten:

“Der Hauptzweck einer Ausbildung ist es, spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die für eine bestimmte Berufstätigkeit erforderlich sind. Während dieser Zeit haben Auszubildende Pflichten, die sie erfüllen müssen. um sicherzustellen dass sie das Beste aus ihrer Ausbildung herausholen.”

Meist bemerken die Prüfer in diese Situation schon, dass dir keine fünf Pflichten eines Auszubildenden einfallen und werden versuchen, dir etwas auf die Sprünge zu helfen.

Tipp Nummer 5: Nutze Fachbegriffe korrekt

Obwohl du vermeiden solltest, unnötig kompliziert zu sprechen, solltest du die korrekten Fachbegriffe verwenden. Wichtig ist, dass du die verwendeten Begriffe auf Verlangen auch erklären kannst. Das zeigt den Prüfungskomitee, dass du dich mit dem Fachgebiet auskennst. Jetzt wo du die Tipps kennst, lass uns ein paar mögliche Fragen durchgehen, die dir gestellt werden können.

Kannst du erläutern wie du vorgegangen bist?

Welche Methoden hast du angewandt?

Was waren die größten Herausforderungen bei deiner Arbeit und wie hast du sie gelöst?

Was ist hier im Fachgespräch schwer gefallen?

Was würdest du beim nächsten Mal besser machen?

Kurz noch einmal zusammengefasst

ein Fachgespräch ist eine Chance für dich, zu zeigen, was du gelernt hast. Mit einer guten Vorbereitung und ein wenig Übung kannst du mit Zuversicht in das Fachgespräch gehen. Vergiss nicht, es ist völlig normal, nervös zu sein. Atme tief durch, halte Blickkontakt und denke daran: Du hast in deinem Leben schon tausende Gespräche geführt. Versuche locker zu bleiben und das Fachgespräch etwas weniger als Prüfung und mehr als ein Gespräch zu betrachten.

Nun hast du einen guten Überblick darüber erhalten, was für das Fachgespräch in der mündlichen Prüfung wichtig ist. Damit du dich optimal für die mündliche Prüfung vorbereiten kannst, empfehlen wir dir unsere Bücher, Onlinekurse & Apps zur Prüfungsvorbereitung mit passenden Lerneinheiten und Prüfungsfragen. Solltest du noch Fragen haben, schreibe sie uns gerne in den Kommentaren.

Viel Erfolg bei deiner Prüfung wünscht dir dein Plakos Team.

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