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B-Schein: So bekommst du die Gleitschirm Lizenz

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Inhaltsverzeichnis

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Wer mit der sogenannten A-Lizenz oder dem A-Schein bereits eine Lizenz zum Gleitschirmfliegen in der Hand hat, kann diese mit dem B-Schein noch einmal deutlich erweitern. Allerdings sind hierfür auch einige Anforderungen sowie eine praktische und eine theoretische Ausbildung erforderlich. Wie du die B-Lizenz Prüfung meistern kannst und was du zur Gleitschirm Lizenz sonst noch wissen solltest, erfährst du hier im Folgenden.

B-Lizenz: Wozu berechtigt sie?

Die B-Lizenz ist im Prinzip die Fortsetzung der A-Lizenz. Während die A-Lizenz für Flüge im jeweiligen Startgebiet berechtigt, welche jedoch keine Überflüge umfasst, setzt der B-Schein genau an dieser Stelle an. Konkret berechtigt die Lizenz also zum freien Fliegen mit Überlandflügen.

Achtung
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Voraussetzungen für den B-Schein

Um die Paragliding Lizenz B erhalten zu können, musst du verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du bereits die A-Lizenz besitzt. Andernfalls musst du diese zuerst erwerben. Neben der A-Lizenz gehören zu den allgemeinen Voraussetzungen 20 von einer Flugschule bestätigte Höhenflüge auf mindestens zwei verschiedenen Geländen mit beliebiger Startart. Zusätzlich dazu müssen zehn dieser Flüge eine Flugzeit von jeweils mehr als 30 Minuten vorweisen können. Zusätzlich dazu musst du eine Theorieausbildung, eine Praxisausbildung und die schriftliche Theorieprüfung meistern.

Theorieausbildung

Die Theorieausbildung für die B-Lizenz besteht aus insgesamt 15 Unterrichtsstunden. Jede der 15 Unterrichtsstunden umfasst eine Zeit von 45 Minuten – also wie in der Schule. Behandelt werden dabei folgende Sachgebiete:

  • Luftrecht
  • Meteorologie
  • Navigation
  • Verhalten in besonderen Fällen

Praxisausbildung

Neben der Theorieausbildung musst du eine spezielle Praxisausbildung für die B-Lizenz durchlaufen. Bei dieser Ausbildung spielt interessanterweise aber nicht die Anzahl der Flugstunden eine Rolle, sondern die erfolgreiche Absolvierung der Praxis-Ausbildungsinhalte. Zu diesen gehören zum Beispiel die Flugplanung auf Streckenflügen, die Landeeinteilung und Landung unter erschwerten Bedingungen, die Flugmanöver zur Gefahreneinweisung, Streckenflugübungen oder Techniken zum schnelleren Höhenabbau. Ebenfalls Bestandteil der praktischen Ausbildung ist zudem ein Überlandflug im Flugauftrag der Flugschule mit einer Distanz von mindestens zehn Kilometern zwischen dem Start- und Landeplatz.

Prüfung für den B-Schein

Wenn du alle erforderlichen Ausbildungsinhalte durchlaufen hast, kannst du an der Prüfung für den B-Schein teilnehmen. Deine praktischen Fähigkeiten werden nicht noch einmal gesondert überprüft. Stattdessen handelt es sich um eine reine Theorieprüfung. Durchgeführt wird diese bei einem unabhängigen Prüfer des Deutschen Gleitschirm- und Drachenflugverbandes e.V (DVH). Bestehst du die Prüfung, erhältst du deine B-Lizenz, welche übrigens auch in zahlreichen anderen Ländern gilt. Gemeinsam mit einer IPPI-Card der FAI kannst du in den meisten Ländern der Welt problemlos Drachen- und Gleitschirmfliegen. Beachten solltest du dabei aber auf jeden Fall die luftrechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes. In einigen Ländern ist zum Beispiel eine obligatorische Mitgliedschaft in einem nationalen Verband erforderlich, um in die Luft gehen zu dürfen.

Gut zu wissen
Wer einmal seine B-Lizenz erworben hat, der behält diese in aller Regel auch. Eine Befristung gibt es nicht, so dass eine einmalige erfolgreiche Prüfung eine unbefristet gültige Lizenz einbringt.

Fazit: Mit dem B-Schein zu mehr Freiheit

Schon mit der A-Lizenz kannst du die Freiheit beim Gleitschirmfliegen erahnen. Allerdings bist du dann räumlich noch gebunden. Wer diese „Schranke“ aufheben möchte, kann mit der B-Lizenz die Erlaubnis zum freien Fliegen mit Überlandflügen einholen. Die A-Lizenz ist eine zwingende Voraussetzung hierfür, zudem musst du eine theoretische Ausbildung und eine praktische Ausbildung durchlaufen. Kannst du dann auch noch in der Prüfung die erforderliche Punktzahl einfahren, steht dem grenzenlosen Flugvergnügen nichts mehr im Wege. Und das Beste: Im Ausland kannst du mit der B-Lizenz in Verbindung mit der IPPI-Card der FAI in der Regel ebenfalls problemlos durch die Luft gleiten.


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