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AEVO Lernbereiche – Was sind Lernbereiche?

AEVO Lernbereiche
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Inhaltsverzeichnis

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In unserem Gehirn werden Lerninhalte auf unterschiedliche Arten und Weisen aufgenommen und verarbeitet. Die Aufnahme und Verarbeitung bezeichnen wir als Lernbereiche. Lernbereiche werden in drei Kategorien unterteilt. Die erste Kategorie ist der sogenannte kognitive Lernbereich aus dem Lateinischen cogito ich weiß.

Kognitiver Lernbereich

Hierbei geht es um das reine Aufnehmen von Informationen, komplexe Aufgabenstellungen, Abläufe und die Reproduktion dieser aus dem Gedächtnis. Der kognitive Lernbereich bezieht sich also auf die kognitive Entwicklung des Lernenden, die Entwicklung und Zunahme von Wissen, von Denk- und Problemlösungsfähigkeiten.

Dabei geht es um das Verstehen und Verarbeiten von Informationen, sowie um das Erwerben neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im kognitiven Lernbereich können verschiedene Lernmethoden angewendet werden, wie zum Beispiel das Auswendiglernen, die Anwendung von Lernstrategien oder Problemlösungsmethoden oder andere wissensbasierte Fähigkeiten gefördert werden.

Der kognitive Lernbereich kann vom Ausbilder durch entsprechende Maßnahmen, wie Vorlesungen Gruppenarbeiten, Experimente, aber auch Darstellungen über auditive oder audiovisuelle Medien gefördert werden. Ein gut entwickelter kognitiver Lernbereich kann dazu beitragen, dass der Lernende seine Fähigkeiten und Kompetenzen verbessert und sich später eigenständig bereitwillig neues Wissen aneignet.

Psychomotorischer Lernbereich

Der psychomotorische Lernbereich ist die sogenannte Einübung und Nachahmung eines motorischen Handlungsablaufs.

Diese Handlung wird strukturiert und Schritt für Schritt eingeübt in der Berufsausbildung sind psychomotorische Lernbereiche sogenannte berufstypische Bewegungsabläufe also Bewegungsabläufe, die der Auszubildenden nicht per se schon kann, wie zum Beispiel das Bedienen eines Handys oder das Bedienen einer Tastatur am Computer. Ein berufstypischer Bewegungsablauf könnte zum Beispiel das Steuern eines Hubwagens oder aber das Verpacken eines Geschenks in Verpackungspapier sein.

Es geht hier also um die Fähigkeit körperliche auch manuelle Bewegungen und Handlungen flüssig und geschickt auszuführen und zu koordinieren und zwar so weit, bis diese Handlungen nicht mehr bewusst gesteuert werden, sondern automatisch aus dem Muskelgedächtnis heraus ablaufen. Je komplexer die Aufgabe im psychomotorischen Lernbereich sich darstellt, umso wichtiger ist es dem Auszubildenden Zeit und Gelegenheit zu geben, durch beständiges und wiederholtes üben sein Muskelgedächtnis auf den automatischen Ablauf hin zu trainieren.

Affektiver Lernbereich

Der affektive Lernbereich bezieht sich auf den Bereich des Lernens der mit Emotionen mit Einstellungen, Werten und sozialen Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu tun hat. Es geht darum, wie Lernende ihre Beziehungen zu sich selbst, anderen Menschen und der Welt um sie herum entwickeln und wie diese Beziehungen ihr lernen und ihr Verhalten beeinflussen.

Im affektiven Lernbereich geht es um die Entwicklung von Fähigkeiten wie Empathie, Selbstregulation, Selbstbewusstsein im Sinne von anwenden und Durchführen von Routinen, die möglicherweise nicht unbedingt Spaß machen, sozialer Verantwortung, Respekt und Toleranz. Es geht auch um die Förderung von Einstellungen wie Motivation, Interesse, Neugierde und Offenheit für neue Ideen und Perspektiven.

Der affektive Lernbereich ist eng mit dem kognitiven Lernbereich verbunden. Tatsächlich kann eine positive Einstellung zum Lernen und eine motivierte Haltung dazu beitragen, dass Auszubildende effektiver lernen und ihre intellektuellen Fähigkeiten verbessern. Der Ausbilder muss berücksichtigen, dass die Lernbereiche nicht immer isoliert in den Lernzielen enthalten sind.

Natürlich gibt es rein kognitive Lernziele. Aber schon bei psychomotorischen Lernzielen ist sowohl der kognitive Bereich, nämlich das Wissen um die Abfolge der Bewegungsabläufe und das Umsetzen in Handlung das Zusammenspiel von zwei Lernbereichen. Ebenso kann der affektive Lernbereich für sich alleine stehen oder aber auch gekoppelt sein mit psychomotorischen und kognitiven Lernbereich. Hierauf sollte der Ausbilder also bei der Planung seiner Unterweisungen achten.

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