Einstellungstest Medizinische Fachangestellte (MFA): Tipps & Vorbereitung
Einstellungstest Medizinische Fachangestellte – Voraussetzungen und Ausbildung
Medizinische Fachangestellte arbeiten vorwiegend in Arztpraxen aller Fachgebiete sowie in Krankenhäusern und anderen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens. Auch bei ambulanten Pflegediensten bieten sich Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus können Medizinische Fachangestellte in betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen, medizinischen Laboren oder Forschungsabteilungen von Pharmafirmen tätig sein.
Voraussetzungen und Einstellungstest Medizinische Fachangestellte
Für diese Ausbildung sind keine besonderen Schulabschlüsse vorgeschrieben. Es gibt allerdings bei der Bewerberauswahl bestimmte Kompetenzen, auf welche Ausbildungsbetriebe besonderen Wert legen. Diese werden im Einstellungstest MFA abgefragt. Wer sich auf den Test vorbereitet, ist also klar im Vorteil. Zur unkomplizierten Vorbereitung auf den Einstellungstest medizinische Fachangestellte eignetet sich zum Beispiel der Online-Testtrainer von Plakos.
FAQ Einstellungstest Medizinische Fachangestellte
Der Einstellungstest für eine Medizinische Fachangestellte (MFA) prüft in der Regel grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die Arbeit im medizinischen Bereich erforderlich sind.
Der Test umfasst häufig Bereiche wie medizinisches Fachwissen, insbesondere zur Anatomie, Krankheitsbildern und Arzneimitteln, sowie die Anwendung von Hygienestandards und rechtlichen Grundlagen im Gesundheitswesen. Auch organisatorische Fähigkeiten, wie das Führen von Patientenakten und Terminmanagement, werden abgefragt.
Des Weiteren sind logisches Denken und mathematische Kenntnisse gefragt, etwa bei der Berechnung von Medikamentendosierungen oder der Abrechnung von Leistungen. Kommunikationsfähigkeiten, sowohl schriftlich als auch mündlich, sind ebenfalls Teil des Tests, um die Fähigkeit zur Interaktion mit Patienten und im Team zu überprüfen.
Der Einstellungstest für eine Medizinische Fachangestellte (MFA) besteht in der Regel aus mehreren Teilen.
Zunächst erfolgt ein schriftlicher Test, der medizinische Grundlagen, rechtliche Kenntnisse sowie mathematische Aufgaben zur Berechnung von Medikamentendosierungen umfasst. Auch logisches Denken und sprachliche Aufgaben werden geprüft.
In einigen Fällen wird zusätzlich ein praktischer Teil durchgeführt, bei dem Bewerber ihre Fähigkeiten im Umgang mit medizinischen Geräten oder in der Patientenbetreuung zeigen müssen.
Abschließend folgt oft ein persönliches Gespräch, um die Kommunikationsfähigkeiten und die Motivation des Bewerbers zu beurteilen. Der Test dient dazu, sowohl fachliche Kenntnisse als auch praktische und soziale Kompetenzen zu prüfen.
Beim Biologie-Wissen im Einstellungstest für eine Medizinische Fachangestellte (MFA) werden in der Regel folgende Themen abgefragt:
- Anatomie des menschlichen Körpers: Organe und deren Funktionen (z.B. Herz, Lunge, Nieren, Magen-Darm-Trakt) Körpersysteme (z.B. Kreislaufsystem, Atmungssystem, Verdauungssystem)
- Physiologie: Zellaufbau und -funktionen Stoffwechselprozesse und Energiegewinnung Nerven- und Hormonsysteme
- Mikrobiologie: Bakterien, Viren und Pilze Infektionswege und Übertragungsarten
- Krankheitsbilder und deren Auswirkungen: Häufige Krankheiten und Symptome (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Infektionskrankheiten)
- Hygienebestimmungen und Infektionsschutz Bedeutung von Hygiene in der medizinischen Praxis Desinfektion und Sterilisation
- Arzneimittelkunde: Wirkung und Anwendung von Medikamenten Grundlagen der Dosierung und Anwendung von Medikamenten
- Blutgruppen und Blutgerinnung
Diese Themen dienen dazu, sicherzustellen, dass die Bewerber über die nötigen biologischen Grundlagen verfügen, die für die Arbeit in der medizinischen Praxis wichtig sind.
Beim Konzentrationstest wird die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, Fehlererkennung und präzises Arbeiten geprüft. Typische Aufgaben umfassen das schnelle Finden von Fehlern in Texten oder Zahlen, das Vergleichen von Informationen und das Erkennen von Mustern. Der Test misst auch, wie gut der Bewerber über längere Zeit fokussiert und fehlerfrei arbeitet.
Ziel ist es, die Konzentrationsfähigkeit und Genauigkeit in stressigen oder repetitiven Situationen zu überprüfen.
Um sich auf den Einstellungstest für eine Medizinische Fachangestellte vorzubereiten, empfiehlt es sich, gezielt medizinisches Grundwissen zu wiederholen, insbesondere zu Themen wie Anatomie, Physiologie und Krankheitsbildern. Auch das Verständnis von Hygienestandards und rechtlichen Grundlagen im Gesundheitswesen ist wichtig. Üben Sie mathematische Aufgaben zur Dosierungsberechnung und Abrechnung, da diese häufig Teil des Tests sind.
Trainieren Sie außerdem Ihre Konzentration mit Übungstests, die Fehlererkennung und schnelle Reaktionszeiten erfordern. Eine gute Vorbereitung auf den praktischen Teil kann durch das Erlernen von grundlegenden medizinischen Tätigkeiten und der Handhabung von Praxisgeräten erfolgen.
Unser Online Testtrainer führt dich durch die verschiedenen Disziplinen in den Einstellungstest für die Medizinische Fachangestellte und bereitet dich optimal anhand interaktiver Übungen und Lernvideos vor.
Einstellungstest Medizinische Fachangestellte Vorbereitung
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Aufgaben
In der Arztpraxis sind Medizinische Fachangestellte (MFA) meist die ersten Ansprechpartner für die Patienten. Sie organisieren den Praxisablauf, vergeben Termine, dokumentieren Behandlungsabläufe und sorgen für die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Im Falle eines Gesundheitschecks wiegen und messen Medizinische Fachangestellte z.B. die Patienten oder nehmen ihnen Blut für Laboranalysen ab.
Bei Untersuchungen und Behandlungen sowie bei (kleineren) Eingriffen durch den Arzt oder die Ärztin assistieren sie, bereiten z.B. Spritzen vor oder legen Verbände an. Zudem bedienen und pflegen sie medizinische Instrumente sowie Geräte und führen Laborarbeiten durch. Eine wichtige Rolle spielt auch die Prävention: Sie informieren die Patienten über Möglichkeiten der Vor- und Nachsorge und regen die Patienten zu einer gesunden Lebensführung an.
Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich durch die Beschäftigung in medizinischen Laboratorien, in betriebsärztlichen Abteilungen oder auch in den Forschungsabteilungen der Pharmaindustrie. Es handelt sich also um ein außerordentlich abwechslungsreiches Berufsbild mit den verschiedensten Einsatzmöglichkeiten. Freude am Umgang mit Menschen und kranken Patienten sowie eine gut ausgeprägte Intuition und psychische Belastbarkeit sind Grundvoraussetzungen, um diesen anspruchsvollen Beruf erfolgreich ausüben zu können. Es handelt sich um einen bundesweit anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren.
Wo arbeitet ein medizinischer Fachangestellter (MFA)?
Das Arbeitsgebiet eines medizinischen Fachangestellten ist immer geprägt von dessen medizinischem Umfeld. Es muss also nicht zwingend die Arztpraxis sein, obwohl mehr als zwei Drittel aller medizinischen Fachangestellten in irgendeiner Form in Allgemeinarzt- oder Facharztpraxen tätig sind. Rehabilitationskliniken, Hochschulkliniken, allgemeine Krankenhäuser oder der weitläufige Bereich der pharmazeutischen Industrie sind weitere Arbeitsorte für medizinische Fachangestellte.
Außergewöhnliche Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich für medizinische Fachangestellte darüber hinaus in der öffentlichen Verwaltung und Gesundheitsfürsorge oder bei Selbsthilfeorganisationen oder Interessenvertretungen von Patienten oder Ärzten.
Ausbildung eines medizinischen Fachangestellten
Die dreijährige Ausbildung zum medizinischen Fachangestellten ist bundesweit einheitlich geregelt und unterteilt sich in praktische und theoretische Anteile. In einem Lehrinhaltskatalog sind sämtliche Bereiche, Fähigkeiten und Fertigkeiten abgedeckt, die in dieser Zeit erlernt werden sollen. Dazu gehören insbesondere die Betreuung von Patienten, die Assistenztätigkeiten bei Behandlungen aber auch medizinische Dokumentation, Qualitätsmanagement und Abrechnung.
Rechtsgrundlage für die Ausbildung ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum medizinischen Fachangestellten. Außerdem beinhaltet die Ausbildung den Besuch der Berufsschule, in der die gemachten praktischen Erfahrungen theoretisch vertieft werden. Medizinische Fachangestellte können nach ihrer Ausbildung zahlreiche Zusatzqualifikationen erlangen und damit die Grundlage für Spezialisierungen legen, beispielsweise im Projektmanagement.
Verwandte Berufe
- Tiermedizinischer Fachangestellter
- Zahnmedizinischer Fachangestellter
- Medizinischer Dokumentationsassistent
- Kaufmann im Gesundheitswesen
Kompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt
Die folgende Liste enthält eine Auswahl der wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser berufsbezogenen Kompetenzen erfolgt auf Basis der Ausbildungsordnung sowie der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten.
- Abrechnung
- Allgemeinmedizin (Pflege, Assistenz)
- Fachterminologie (medizinisch)
- Medizinische Dokumentation
- Patientenaufnahme, -verwaltung
- Patientenbetreuung
- Praxisorganisation, Praxisverwaltung