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Die 5 Bereiche der SMART-Methode und wieso diese für deine Karriere so wichtig sind.

Die SMART-Methode ist insbesondere für das Berufsleben besonders wichtig, kann aber auch gerne im Privatleben zum Einsatz kommen. Erfahre hier die 5 Bereiche und hilfreiche Tipps, um diese effektiv anzuwenden.
SMART-Methode
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Inhaltsverzeichnis

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Die SMART-Methode ist insbesondere für das Berufsleben besonders wichtig, kann aber auch gerne im Privatleben zum Einsatz kommen. Erfahre hier die 5 Bereiche und hilfreiche Tipps, um diese effektiv anzuwenden.

Was ist die SMART-Methode?

Die SMART-Methode hat nichts mit besonders tollen Handys oder praktischen kleinen Autos zu tun, sondern mit besonders gut gesetzten Zielen in Berufs- wie im Privatleben.

Doch wofür steht SMART und wie funktioniert diese Methode?

Smart ist ein Akronym, dass bedeutet, dass jeder Buchstabe hier für einen eigenen Begriff steht, die zusammengenommen die Methode zur effektiven Zielerreichung definieren.

Schauen wir uns die einzelnen Bereiche im Schnelldurchlauf an:

S steht für “Spezifisch”.

M steht für “Messbar”

A steht für “Ausführbar”

R steht für “Relevant”

T steht für “Terminiert”

Die 5 Bereiche der SMART-Methode

Die SMART-Methode ist eine bekannte Herangehensweise zur Festlegung von Zielen, um sicherzustellen, dass sie klar definiert, erreichbar und effektiv sind. Hier ist eine Erklärung jedes Teils des Akronyms:

  • Spezifisch: Das Ziel sollte klar und präzise formuliert sein, sodass es keine Missverständnisse darüber gibt, was erreicht werden soll. Es sollte keine Unklarheiten oder Interpretationsspielräume geben.
  • Messbar: Das Ziel sollte quantifizierbar sein, sodass Fortschritte und Erfolge leicht gemessen werden können. Dies kann durch die Festlegung von konkreten Kennzahlen, Zahlen oder anderen Messgrößen erfolgen, die den Erfolg des Ziels anzeigen.
  • Ausführbar: Das Ziel sollte realistisch und ausführbar sein, basierend auf den verfügbaren Ressourcen, Fähigkeiten und Zeitrahmen. Es sollte herausfordernd sein, aber nicht unrealistisch, um die Motivation aufrechtzuerhalten.
  • Relevant: Das Ziel sollte in Zusammenhang mit den übergeordneten Zielen, Werten und Prioritäten stehen. Es sollte einen klaren Nutzen oder Mehrwert bieten und dazu beitragen, das Gesamtziel oder die Vision zu erreichen.
  • Terminiert: Das Ziel sollte einen klaren Zeitrahmen oder ein Enddatum haben, bis zu dem es erreicht werden soll. Dies hilft, den Fokus zu behalten, die Motivation aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass das Ziel rechtzeitig abgeschlossen wird.

Indem man auf diese fünf Bereiche achtet, kann man Ziele viel besser erreichen, als wenn man ohne oder mit wenig Planung vorangeht. Doch sehen wir uns die einzelnen Bereiche nun etwas genauer an.

S = Spezifisch

Die Spezifität in der SMART-Methode bezieht sich darauf, dass das Ziel klar und präzise definiert ist, sodass keine Verwirrung darüber besteht, was erreicht werden soll.

Nehmen wir das Beispiel des allgemeinen Zieles “Gewicht verlieren”. Dies ist jedoch nicht spezifisch genug. Es sollte klarer sein, wie viel Gewicht verloren werden soll und in welchem Zeitraum. Besser wäre “In den nächsten sechs Monaten 10 Kilogramm abnehmen”, denn dieses Ziel ist spezifisch, da es genau angibt, wie viel Gewicht verloren werden soll und in welchem Zeitrahmen.

Im anderen Kontext gäbe es das Ziel “Ich möchte eine Beförderung”, so könnte ein spezifisches Ziel lauten: “Ich möchte innerhalb der nächsten 12 Monate die Position des Teamleiters erreichen”.

Statt “Ich möchte mehr Geld sparen”, könnte ein spezifisches Ziel lauten: “Ich möchte jeden Monat 500 Euro auf mein Sparkonto einzahlen, um in drei Jahren genug Geld für einen Urlaub zu haben”.

Und statt “Ich möchte besser in Spanisch werden”, könnte ein spezifisches Ziel lauten: “Ich möchte in den nächsten sechs Monaten meinen Spanischwortschatz um 500 Wörter erweitern und fließend einfache Gespräche führen können”.

Indem Ziele spezifisch formuliert werden, ist klar definiert, was erreicht werden soll, was es einfacher macht, den Fortschritt zu verfolgen und motiviert zu bleiben.

M = Messbar

In der SMART-Methode steht “M” für “Messbar”, was bedeutet, dass Ziele quantifizierbar sein sollten, sodass Fortschritte und Erfolge leicht gemessen werden können.

Statt zu sagen “Ich möchte mein Unternehmen wachsen lassen”, könnte ein messbares Ziel lauten: “Ich möchte den Umsatz meines Unternehmens um 20% in den nächsten 12 Monaten steigern”.

Um klare Kennzahlen zu nutzen, so sagt man lieber nicht “Ich möchte mein Fitnesslevel verbessern”, sondern als messbares Ziel “Ich möchte meine Anzahl an Liegestützen pro Trainingseinheit von 20 auf 50 erhöhen”. Hier kommen auch eindeutige Leistungsindikatoren zur Verwendung, und statt zu sagen “Ich möchte meine Produktivität steigern”, könnte ein messbares Ziel lauten: “Ich möchte meine durchschnittliche Anzahl an abgeschlossenen Aufgaben pro Woche um 30% erhöhen”.

Auch der Zeitrahmen gehört hier in den Bereich von “M”, denn ein messbares Ziel könnte beinhalten, dass Fortschritte zu bestimmten Zeitpunkten überprüft werden. Zum Beispiel: “Ich werde am Ende jedes Monats meinen Fortschritt beim Erlernen eines neuen Instruments messen, indem ich meine Fähigkeit bewerte, drei neue Musikstücke zu spielen”.

Indem man Ziele messbar macht, kann man den Fortschritt klar verfolgen, motiviert bleiben und Anpassungen vornehmen, um sicherzustellen, dass man auf dem richtigen Weg ist, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

A = Ausführbar

Weitergehend steht in der SMART-Methode das “A” für “Ausführbar” oder manchmal auch “Erreichbar”, was bedeutet, dass Ziele realistisch und erreichbar sein sollten, basierend auf den verfügbaren Ressourcen, Fähigkeiten und Zeitrahmen. Hier sind einige Aspekte, die bei der Formulierung ausführbarer Ziele berücksichtigt werden sollten:

Auf jeden Fall sollte sichergestellt werden, dass das Ziel tatsächlich erreichbar ist und nicht unrealistisch hoch gesteckt wurde. Es ist wichtig, die Grenzen der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu berücksichtigen. Gerade bei letzterem Thema sollte überprüft werden, ob die notwendigen Ressourcen wie Zeit, Geld, Personal oder Fachkenntnisse verfügbar sind, um das Ziel zu erreichen. Wenn nicht, müssen möglicherweise Anpassungen vorgenommen werden oder zusätzliche Ressourcen beschafft werden. Außerdem müssen mögliche Einschränkungen oder Hindernisse berücksichtigt werden, die die Umsetzung des Ziels beeinträchtigen könnten, und entsprechende Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen einplant werden.

Ein wichtiger Aspekt bei “A” sind auch die mitunter zu hohen Erwartungen. So muss sichergestellt sein, dass alle Beteiligten ein realistisches Verständnis davon haben, was erwartet wird und welche Ergebnisse erzielt werden sollen. Eine klare Kommunikation der Erwartungen und Ziele hilft ungemein Missverständnisse zu vermeiden.

Und ob für sich oder für ein Team: das Thema Motivation darf nicht unterschätzt werden. So sollte das Ziel zwar herausfordernd sein, aber dennoch erreichbar, um die Motivation aufrechtzuerhalten. Wenn Ziele zu unrealistisch sind, kann dies zu Frustration und Demotivation führen.

Indem man sicherstellt, dass Ziele ausführbar sind, erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfolgreich umgesetzt werden können, und minimiert gleichzeitig das Risiko von Fehlschlägen oder Enttäuschungen.

R = Relevant

In der SMART-Methode steht “R” für “Relevant”, was bedeutet, dass Ziele in einem Zusammenhang mit den übergeordneten Zielen, Werten und Prioritäten stehen sollten.

So sollte zunächst sichergestellt werden, dass das Ziel einen direkten Beitrag zur Erreichung der übergeordneten Ziele oder Visionen leistet. Es sollte klar sein, warum das Ziel wichtig ist und wie es zum Gesamterfolg beiträgt.

Auch die Abwägung von Prioritäten ist elementar, also, ob das Ziel im Kontext der aktuellen Prioritäten und Bedürfnisse des Unternehmens oder der Person relevant ist. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Ziel in Einklang mit den strategischen Zielen und Prioritäten steht.

Man sollte sich auch die Frage stellen, ob das Ziel für die Beteiligten persönlich oder beruflich von Bedeutung ist. Es sollte einen klaren Nutzen oder Mehrwert bieten und die Motivation und Engagement fördern.

Nicht zu vergessen bei der Relevanz in der SMART-Methode ist das Berücksichtigen des Umfelds, in dem das Ziel erreicht werden soll, sowie externe Faktoren oder Trends, die sich auf die Relevanz des Ziels auswirken könnten. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Ziel in einer realistischen und angemessenen Weise an die Umstände angepasst ist.

Und bei aller vielleicht starr wirkenden Methodik: das Ziel sollte stets flexibel genug sein, um sich an veränderte Umstände anzupassen und auf neue Informationen oder Entwicklungen zu reagieren, während es gleichzeitig relevant bleibt.

Sind die Ziele relevant, so bieten sie einen klaren Nutzen oder Mehrwert und tragen dazu bei, die übergeordneten Ziele oder Visionen zu erreichen. Dies fördert die Motivation und das Engagement und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Ziele erfolgreich umgesetzt werden.

T = Terminiert

Das “T” in der SMART-Methode steht abschließend für “Terminiert”, was bedeutet, dass Ziele einen klaren Zeitrahmen oder ein Enddatum haben sollten, bis zu dem sie erreicht werden sollen. Hier sind einige Aspekte, die bei der Festlegung von Terminen in der SMART-Methode berücksichtigt werden sollten.

Mit klaren Zeitvorgaben definiert man einen konkreten Zeitrahmen, bis zu dem das Ziel erreicht werden soll. Dies kann ein bestimmtes Datum, ein Monat, ein Quartal oder ein Jahr sein, je nach Art und Umfang des Ziels. Dabei ist sicherzustellen, dass der Zeitrahmen realistisch ist und ausreichend Zeit für die Umsetzung des Ziels bietet bei aller Berücksichtigung der dabei verfügbaren Ressourcen, Fähigkeiten und Komplexität des Ziels.

Ein fast schon klassischer “Hack” sind Meilensteinpläne: hier teilen man das Ziel in kleinere Zwischenziele oder Meilensteine auf und setzt für jeden Meilenstein einen eigenen Zeitrahmen fest. Dies hilft dabei, den Fortschritt zu verfolgen und sicherzustellen, dass das Ziel rechtzeitig erreicht wird. Doch sollte man stets auch mögliche Verzögerungen, unvorhergesehene Ereignisse und entsprechende Pufferzeiten einplanen. Zu weit sollte der jeweilige Zeitrahmen aber auch nicht in der Zukunft liegen, um die Motivation aufrechtzuerhalten.

Und last but not least das Zauberwort in jeglicher Beziehung: Kommunikation. Alle Beteiligten sollten ein klares Verständnis davon haben, bis wann das Ziel erreicht werden soll, also bitte stets und deutlich den Zeitrahmen und die damit verbundenen Erwartungen kommunizieren.

Indem man Ziele terminiert, legt man einen klaren Zeitrahmen fest und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie rechtzeitig und erfolgreich umgesetzt werden. Dies hilft auch dabei, den Fokus zu behalten und die Motivation aufrechtzuerhalten.

Fazit

Du siehst, mit der SMART-Methode hast du ein extrem gutes Werkzeug an die Hand bekommen, um im Berufs- wie im Privatleben Ziele besser zu erreichen.

Um deine ganz konkreten beruflichen Ziele in anderer Hinsicht zu erreichen, so empfehlen wir unseren Online-Testtrainer, damit du gut informiert und vorbereitet bist für alle Karrierestufen.

Viel Erfolg wünscht dir…

Dein Team von Plakos

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