FAQ Begleithundeprüfung
Die Theorieprüfung (Sachkundenachweis) umfasst Fragen zu den Bereichen Hundeverhalten und Körpersprache, Erziehung und Ausbildung, Haltung, Fütterung und Gesundheit sowie einschlägige Rechtsvorschriften (z. B. Haftung, Leinenpflicht).
Ja, der Trainer deckt die allgemeinen Grundlagen der Sachkunde ab, die bundesweit von den großen Verbänden (wie VDH oder dhv) für die Begleithundeprüfung gefordert werden. Die Kernfragen zur Hundehaltung sind überall sehr ähnlich.
Wenn du dich vorbereitest, ist sie gut machbar. Viele Fragen sind jedoch Fangfragen oder erfordern Fachbegriffe aus der Kynologie. Unser Trainer hilft dir dabei, diese Feinheiten zu lernen, damit du keine unnötigen Fehlerpunkte sammelst.
Ja! Die bestandene Begleithundeprüfung inklusive Sachkundenachweis ist in fast allen Vereinen die Grundvoraussetzung, um an Turnieren in Sparten wie Agility, Obedience oder IGP teilzunehmen.
Begleithundeprüfung
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Beispielaufgaben aus dem Kurs
- Aufgabe 01
- Lösung 01
Was möchte ein Hund meist ausdrücken, wenn er sich die Nase leckt, obwohl kein Futter in der Nähe ist?
A) Er hat Durst und sucht nach Wasser.
B) Es ist ein Beschwichtigungssignal (Calming Signal) bei Stress oder Unsicherheit.
C) Er zeigt damit Vorfreude auf ein Spiel.
Lösung: B) Es ist ein Beschwichtigungssignal…
Begründung: Das sogenannte „Züngeln“ gehört zu den feinen Signalen, mit denen Hunde versuchen, eine Situation zu entschärfen oder ihren eigenen Stress abzubauen.
- Aufgabe 02
- Lösung 02
Was versteht man unter „Positiver Verstärkung“ im Training für die Begleithundeprüfung?
A) Den Hund ignorieren, wenn er etwas falsch macht.
B) Eine Strafe hinzufügen, sobald der Hund ein Kommando ignoriert.
C) Ein angenehmer Reiz (z. B. Leckerli, Lob) folgt unmittelbar auf ein erwünschtes Verhalten.
Lösung: C) Ein angenehmer Reiz folgt unmittelbar auf ein erwünschtes Verhalten.
Begründung: Verstärkung bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für das Verhalten steigt. „Positiv“ bedeutet in der Lernpsychologie, dass etwas (ein Reiz) hinzugefügt wird.
- Aufgabe 03
- Lösung 03
Wer haftet für Schäden, die ein Hund verursacht, wenn er zum Beispiel vor ein Auto läuft?
A) Nur der Hundeführer, der zum Zeitpunkt des Unfalls die Leine hielt.
B) Niemand, da es sich um ein unvorhersehbares Tierverhalten handelt.
C) Der Halter des Hundes (Gefährdungshaftung), unabhängig von eigenem Verschulden.
Lösung: C) Der Halter des Hundes (Gefährdungshaftung)…
Begründung: Laut § 833 BGB haftet der Tierhalter für Schäden, die sein Tier anrichtet. Da Hunde als „Luxustiere“ gelten, greift hier die strenge Gefährdungshaftung.
- Aufgabe 04
- Lösung 04
Welches dieser Lebensmittel ist für Hunde hochgradig giftig und kann zu Nierenversagen führen?
A) Weintrauben und Rosinen
B) Magerquark
C) Gekochte Kartoffeln (ohne Schale)
Lösung: A) Weintrauben und Rosinen
Begründung: Während Kartoffeln (gekocht) und Quark oft gut vertragen werden, enthalten Weintrauben Stoffe, die bei vielen Hunden zu schweren Vergiftungserscheinungen und Organversagen führen können.